Autorenbriefe

Autorenbriefe
Lieber Autor...

litnetzwerl

litnetzwerl
#litnetzwerk

Lieblingsbeitrag

Lieblingsbeitrag
Vermählung - Rezension
Posts mit dem Label sachbuch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label sachbuch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

[Kurzrezensionen] Von Eleanor Roosevelt, New Orleans und Nachthexen

Für eine normale Rezension hat es heute nicht gereicht. Außerdem habe ich zwar in letzter Zeit nur sehr wenige Rezensionen geschrieben, aber natürlich nicht aufgehört zu lesen. Also gibt es heute einmal drei kurze Rezensionen zu drei sehr unterschiedlichen Büchern: Ein Sachbuch, ein historischer Roman und eine Fantasy Graphic Novel.

Los geht's:

15

[Rezension] A is for Arsenic

Informationen zum Buch

Quelle: Bloomsbury Sigma

A is for Arsenic



Taschenbuch
288Seiten
ca. 15 €
ISBN 978-1472911322
Website des Verlags



Erster Eindruck:

Art Deco heißt der Stil glaube ich. Auf jeden Fall mag ich ihn und er passt zu den 20er Jahren, in denen Agatha Christie ja auch berühmt wurde.

Inhalt:

Agatha Christie hat in ihren Büchern sehr viele Menschen umgebracht. Nicht wenige davon mit Gift, als Apothekengehilfin kannte sie sich mit Chemikalien und pflanzlichen Giften auch sehr gut aus. In diesem Buch werden 14 verschiedene Gifte aus 14 ihrer Bücher vorgestellt. Von A wie Arsen bis V wie Veronal.


0

7 Dinge, die ich an Women In Science von Rachel Ignotofsky klasse finde

1. Es sieht klasse aus. 

Richtig klasse. Bunte Zeichnungen auf grauen Grund. Im ganzen Buch. Und vorne ist es sogar silbern.

2. Es geht über Marie Curie und Lise Meitner hinaus. 

Ja, es gab und gibt auch noch andere Frauen in MINT-Fächern. Wirklich. Sogar richtig coole Frauen. Wie Ada Lovelace oder Jane Cooke Wright oder Hedy Lamarr oder….


3. Ist nicht staubtrocken. 

Die Frau, die Regalbretter in Kühlschränken erfunden hat? Natürlich dabei. Und das sie ihr neues Küchendesign mit einem Kuchen ausprobiert hat? Wir natürlich auch erwähnt!


4. Versinkt nicht in Fachwörtern. 

Und die wenigen, um die man nicht herumkommt werden im Anhang erklärt. Tolle Zeichnungen inklusive.

5. Enthält jede Menge unnützes Wissen. 

Und jede Menge nützliches Wissen. Aber unnützes Wissen macht doch viel mehr Spaß, oder?

6. Alles dabei und alles unglaublich interessant

Eine ganze Doppelseite mit Zeichnungen von Laborgeräten und ihren Bezeichungen? Oder eine Seite mit Statistiken? Oder eine mit einer Zeitleiste? Einfach hereinschauen!

7. Hatte ich erwähnt, wie toll das Buch aussieht? 

Fotos können ihm keine Gerechtigkeit erweisen, man muss es einfach live gesehen haben.

6

10 Bücher, die ich unbedingt lesen möchte

Auf dieser Liste sollen bewusst eher Klassiker und Sachbücher stehen. Meine momentane Wunschliste ist auch seeehr lang, das würde gar nicht alles in einen Blogbeitrag passen. Aber auf dieser Liste sind Bücher, die mir besonders empfohlen wurden oder Bücher, die ich schon lange einmal lesen möchte.

Charles Dickens – Große Erwartungen

Also eigentlich steht dieser Eintrag stellvertretend für alle Bücher von Charles Dickens. Mit Ausnahme von Oliver Twist, das habe ich nämlich schon gelesen. Aber im Moment möchte ich als nächstes eben „Große Erwartungen“ lesen. Wann auch immer „als nächstes“ ist ;)


F. Scott Fitzgerald – Diesseits des Paradies

Roaring 20s und so. „Der Große Gatsby“ möchte ich auch gerne mal lesen, aber im Moment fasziniert mich „Diesseits des Paradies“ noch ein kleines bisschen mehr. Vor allem, weil es Fitzgeralds erstes Buch war und gleich ein großer Erfolg.

Amanda Palmer – The Art of Asking

Ich bitte nicht gerne um etwas. Wirklich nicht. Deswegen fasziniert mich dieses Buch so sehr. Außerdem liebe ich Amandas TEDx Video, seit dem möchte ich ihr Buch lesen. Ist bisher nur nichts draus geworden :D

Hermann Hesse – Demian

Der einzige deutsche Autor auf der Liste. Wieso? Die meisten deutschen Klassiker kenne ich bereits aus der Schule. Von Hesse habe ich dagegen noch nichts gelesen und „Demian“ habe ich mal zufällig auf einer (englischsprachigen) Liste von Büchern gefunden, die jeder mit 30 gelesen haben sollte. Hört sich interessant an!

J. D. Salinger – Der Fänger im Roggen

Tja, eines der Bücher, die bei mir eine Bildungslücke darstellen. Und das ist auch der einzige Grund, warum ich es lesen möchte. Ansonsten reizt es mich nicht besonders, aber wenn es alle so toll finden sollte ich es vielleicht doch mal gelesen haben :D

John Milton – Paradise Lost

Äh ja, der einzige Grund warum das auf der Liste steht ist, weil es in einem Lied aus dem Musical Daddy Long Legs erwähnt wird. Und dann habe ich mal gegoogelt und…

Erasmus von Rotterdam  - Das Lob der Torheit

Dieses Buch steht auf meiner „Möchte ich mal lesen“-Liste seit ich 2011 in der Schule einen Auszug daraus gelesen habe. Ich finde Erasmus von Rotterdam auch als Persönlichkeit sehr faszinierend genauso wie die Zeit in der er gelebt hat.

George Orwell – 1984

Ha, dieses Buch werde ich demnächst sogar lesen! Nämlich im Rahmen einer Leserunde auf Instagram. Warum, wieso, weshalb muss ich wohl nicht erklären. Es ist 1984…


Leo Tolstoi – Krieg und Frieden

Ich habe mal angefangen damit. Und nach etwa 300-400 Seiten ob des vielen Französisch aufgehört. Denn die Ausgabe in der Bücherei war schon sehr alt und hielt es nicht für notwendig diese Passagen zu übersetzen. Tja, mein Schulfranzösisch reichte damals aber nicht aus…

Arthur Conan Doyle – Sherlock Holmes

Als großer Sherlock Fan ist es schon beschämend, dass ich noch kein einziges der Orignale gelesen habe. Aber das werde ich noch ändern. Schon alleine, weil ich unbedingt die Barnes & Noble Leatherbound Ausgabe haben möchte ^^


Welches Buch muss man eurer Meinung nach unbedingt gelesen haben?
11

[Rezension] Still

Informationen zum Buch

Quelle: Goldmann

Still


Übersetzer: Franchita Mirella Cattani, Margarethe Randow-Tesch
Taschenbuch
464 Seiten
€ 9,99 [D] € 10,30 [A]
ISBN 978-3-442-15764-8
Website des Verlags

Erster Eindruck:

Weiß. Sachbuch. Also eigentlich habe ich keinen wirklich Eindruck.

Inhalt:

Susan Cain war mal erfolgreiche Wall Street Anwältin. Und sie ist introvertiert.  Deswegen hat sie ein Buch geschrieben: Über stille Menschen in einer lauten Welt.
12

[Rezension] Berlin 1936

Huhu,
da bin ich wieder mit einer Rezension. Ein Rezensionsexemplar, bei dem ich zwischenzeitlich sogar bereute es angefragt zu haben. Warum? Na, weil es ein Sachbuch ist. Über Geschichte. Die können ziemlich langweilig sein. Nicht so dieses Buch, aber lies einfach meine Rezension. Ich würde jetzt ja sagen: Garantiert spoilerfrei, aber ich fürchte der Geschichtsunterricht in der Schule hat da sowieso schon ordentlich gespoilert ;)

Informationen zum Buch

Quelle: Siedler Verlag

Berlin 1936

Oliver Hilmes

Hardcover
300 Seiten
€ 19,99 [D] € 20,60 [A]
ISBN: 978-3-8275-0059-5
Verlagswebsite




Für "Berlin 1936" werde ich aus meinem üblichen Rezensionsschema ausbrechen. Denn irgendwie wird dieses dem Buch einfach nicht gerecht.

Tja, ich denke der Titel macht schon klar worum es geht: Um die olympischen Spiele 1936 in Berlin. Als Hitler und Co. es schafften der Welt ein friedliches und "normales" Deutschland vorzuführen obwohl schon die ersten Konzentrationslager gebaut wurden.
Genau genommen berichtet Oliver Hilmes aber nicht nur über diese 16 Tage sondern auch über Sachen, die vorher und nachher passierten. Inklusive einem "Was wurde aus...?" am Ende.
3

Leselaunen Nummer 11

Es ist Mittwoch und wieder Zeit für die Leselaunen von Novembertochter. Ganz allein ihre Idee und auf ihrem Blog findet man auch die Linkliste mit allen teilnehmenden Blogs.
Ich bin übrigens selbst grade etwas überrascht, dass ich jetzt schon 10 Wochen, also mehr als zwei Monate dabei bin. Macht aber immer noch Spaß, auch wenn ich ab und an mal etwas weniger zu schreiben hatte.

Aktuelles Buch?

Cover Berlin 1936
Quelle: Siedler
Berlin 1936 von Oliver Hilmes

Immer noch nicht fertig, aber immer noch toll und immer noch ein Rezensionsexemplar ^^

Asharars Rückkehr von Marion Zimmer Bradley

Endlich mal wieder Darkover, ich bin auf jeden Fall gespannt auf dieses Buch. Die Bücher, die in der inneren Chronologie direkt davor und dahinter stehen kenne ich nämlich bereits.

Elizabeth Hobart at Exeter Hall von Jean K. Baird

Joah, hier habe ich noch nicht weiter gelesen.


Momentane Lesestimmung?

Unbeständig. Sieht man ja an der Menge von Bücher, die ich grade am lesen bin :D

Zitat der Woche?

"Wie sieht ein echter Arier aus? Blond wie Hitler, groß wie Goebbels und schlank wie Göring!"
- Witz aus der Zeit Nazi-Deutschlands aus: Berlin 1939, Oliver Hilmes

Und sonst so?

Joah, gestern habe ich einen Arabisch Schnupperkurs angefangen. Ganz schön kompliziert so eine Sprache, wenn man erst einmal die Schrift lernen muss. Und meinen Namen kann man noch dazu nur mit Tricks in dieser Schrift schreiben, ein e gibt es nämlich nicht im arabischen Alphabet. Deswegen muss man Lina schreiben...

Diese Woche war dann wieder DRK dran statt Ballett, nette Truppe ^^ Auch wenn ich ja noch ein bisschen ein Außenseiter bin. Ich freue mich schon, wenn ich richtig dabei bin :)

Sonst war eigentlich nicht viel los, die Erkältung hat mich natürlich genau am Wochenende getroffen wodurch im (mal wieder) im Verzug bin mit meinen Uni-Sachen. Aber ich lasse mich da nicht stressen :D

2

Leselaunen #10, ja tatsächlich 10!

Es ist Mittwoch und wieder Zeit für die Leselaunen von Novembertochter. Ganz allein ihre Idee und auf ihrem Blog findet man auch die Linkliste mit allen teilnehmenden Blogs.
Ich bin übrigens selbst grade etwas überrascht, dass ich jetzt schon 10 Wochen, also mehr als zwei Monate dabei bin. Macht aber immer noch Spaß, auch wenn ich ab und an mal etwas weniger zu schreiben hatte.

Aktuelles Buch?

Cover Berlin 1936
Quelle: Siedler
Berlin 1936 von Oliver Hilmes

Ein Sachbuch über die olympischen Spiele 1936. Bisher liest es sich aber überhaupt nicht wie ein Sachbuch sondern wie eine unglaublich spannende, wenn auch exzentrisch erzählte Geschichte. Es ist eines der beiden Rezensionsexemplare von denen ich letzte Woche gesprochen habe, also danke an den Siedler Verlag!

Elizabeth Hobart at Exeter Hall von Jean K. Baird

Das ist quasi meine Lektüre zum abschalten, ein netter Internatsroman aus der Zeit um die Jahrhundertwende.


Momentane Lesestimmung?

Soweit ganz gut, zwar habe ich im Moment nicht ganz so viel Zeit, aber zum lesen reicht es schon ^^ Und am Wochenende möchte ich einen Nachmittag wirklich nur eines machen: Lesen. Ich freu mich schon :)

Zitat der Woche?

Aus ihrem Loch heraus kann sich die Maus die Katze ruhig ansehen, doch klugerweise quietscht sie dabei nicht
-Marion Zimmer Bradley, Sprichwort auf Darkover 

Und sonst so?

Warum ein Darkover-Zitat wo ich grade kein Darkover-Buch lese? Einmal weil es ein wirklich schönes Zitat ist und dann auch noch weil es bei Büchermikado demnächst ein Darkover-Special geben wird. Darauf freue ich mich schon richtig, es ist nämlich schade wie wenige Menschen, diese wunderbare Reihe noch kennen. Dabei waren es die Darkover-Bücher, die Marion Zimmer Bradley berühmt und zur Queen of Fantasy gemacht haben und "Die Nebel von Avalon" eher ein Seitenprojekt. 

Ansonsten habe ich irgendwie mal eben 2kg verloren übers Wochenende, obwohl ich ordentlich geschlemmt habe zu Hause. Wenn das so weiter geht bin ich ganz zufrieden ^^ Vielleicht hat sich mein Stoffwechsel ja endlich mal berappelt und kapiert, dass er auch was leisten muss. Wäre ja schön, vielleicht hat ja mein Puls etwas von seiner Motivation abgegeben :D

Kennst du die Darkover-Bücher? Wie wirst du das lange Wochenende verbringen, hast du was besonderes geplant?



6

[Rezension] Deutschland, deine Götter

Moin!

Dieses Buch gab es über den Newsletter von BloggDeinBuch, ist also ein Rezensionsexemplar (so mehr oder weniger, rezensieren musste man nämlich nicht unbedingt). Danke auch an den Tropen Verlag.

Informationen zum Buch

Quelle: Tropen Verlag

Deutschland, deine Götter

Gideon Böss

Ebook/Hardcover
398 Seiten
15, 99€/19,95€
ISBN:978-3-608-50230-5
Verlagswebsite



Erster Eindruck: 

Ich finde ja, das Cover hat ein seltsames Format. Aber ich mag es das die verschiedenen Symbole auf der Deutschlandkarte eingezeichnet sind. Auch wenn ich längst nicht alles zuordnen kann

Inhalt:

Gideon Böss ist selbst nicht gläubig, aber in diesem Buch macht er sich auf die Suche nach Gott. Und in Deutschland hat er da sehr viel Auswahl: Von Wicca geht es über die Weltreligionen (und ihre Ableger) auch zu Religionen wie Scientology und Osho.
0

[Rezension] Kindheit in Trümmern

Hallo meine Lieben!
Pünktlich zum Feiertag gibt es heute eine Rezension. Danke nochmal an den Ravensburger Verlag für das Rezensionsexemplar! Selbst hätte ich dieses Buch wahrscheinlich nicht entdeckt, aber jetzt bin ich froh es bei Katjas Aufruf entdeckt zu haben!
Außerdem möchte ich euch gerne auf das momentan laufende Gewinnspiel hinweisen. Noch bis heute Nacht könnt ihr teilnehmen! Und bisher stehen die Chancen wirklich gut!

Informationen zum Buch

Quelle: Ravensburger

Kindheit in Trümmern

Barbara Warning

Hardcover
192 Seiten
€19,99 [D] €20,55 [A]
ISBN: 978-3-473-55375-4
Ravensburger



Erster Eindruck:

Ungewöhnliches Format, eher Bildband als Sachbuch. Aber sooo toll. Das Cover passt super und der Titel und das Bild von den Kindern ist mit einer Folie so ein bisschen hervorgehoben.

Inhalt:

Deutschland 1939 bis 1955. In einer Zeit, die geprägt ist von Krieg, Flucht und Hunger habe es gerade Kinder nicht leicht. Einiger dieser Kinder erzählen davon wie sie diese Zeit erlebt haben. Sie erzählen Geschichten von Flucht und Vertreibung, von DP-Camps, von kalten Wintern und Bratkartoffeln mit Kaffee statt Öl…

7

Geek, Pray, Love

Hallo ^^
Wie ihr sicher schon bemerkt habt gibt es heute kein Montagszitat. Dafür habe ich eine Rezension für euch. Und morgen gibt es das Interview mit Thomas Thiemeyer. Am Mittwoch wartet dann noch eine Überraschung auf euch. Aber erst einmal die Rezension:


copyright: CrossCult Verlag


Erster Eindruck:

Irgendwo zwischen Hardcover und Broschur. Hat was. Und das Cover ist auch toll. Gelb ist eigentlich nicht so wirklich meine Lieblingsfarbe aber in der Kombination und mit den Zeichnungen sagt das Cover vor  allem eines aus: Vorsicht Anders! Passt ja auch gut zum Thema!

Inhalt:

Geeks sind anders. Aber viele von ihnen sind mittlerweile sehr mächtig. Aber wirklich verstehen tun sie die „Normalen“ nicht. In diesem Buch wird die Spezies Geek erklärt.

0

[Leseratte] 1000 Years of Annoying the French

Guten Tag meine Damen und Herren,

hier bin ich wieder. Ich der einzigartige Alexander Leseratte. Applaus bitte. Ich habe euch nämlich was
via stephenclarkewriter.com
mitgebracht: Eine Rezension.
Tja, was soll ich sagen. Es geht um ein wunderbares Büchlein über die englisch-französisches „Freundschaft“. Wobei es mit fast 700 Seiten eher ein Wälzer ist. Aber es geht ja auch um 1000 Jahre gegenseitiger Abneigung. Und das sogar noch historisch korrekt recherchiert. Schließlich sollten wir alle auch mal an unsere Bildung denken. Es kann ja nicht sein, dass hier immer nur leichte Kost gelesen wird. *grml*
Wo war ich? Ach ja. Beim rezensieren. Stephen Clarke reiht eigentlich einfach nur sämtliche größere und kleinere Probleme der Britisch-Französischen Geschichte aneinander. Beginnend mit der Eroberung Großbritanniens durch einen Normannen, der nicht so erfreut gewesen wäre als Franzose bezeichnet zu werden. Was allerdings auch in deutsche Geschichtsbücher gerne übersehen wird.
Am Ende geht es noch um einige kleinere diplomatische Verwicklungen der neueren Vergangenheit, aber nach Clarke’s Schilderung des zweiten Weltkriegs ist das schon fast langweilig.

Ich nehme das Buch definitiv mit in mein Nest.


Stephen Clarke,
1000 years of annoying the French
Taschenbuch, 688 Seiten
ISBN: 9780552775748

Seite des Autors

0

Rezension: Patient meines Lebens



Vom Droemer Knaur Verlag habe ich vor einiger Zeit ein Rezensionsexemplar von Bernhard Albrecht's Buch "Patient meines Lebens - Von Ärzten, die alles wagen" erhalten. Nochmal eine dickes Dankeschön dafür. Ich hatte schon vorher mit dem Gedanken gespielt mir dieses Buch zu kaufen, aber so war es natürlich eine noch bessere Lösung.

Nun also los zur Rezension!



Quelle: Droemer

Erster Eindruck: 

 

Endlich mal wieder ein Buch, bei dem das Cover nicht auch zu 5 andere Bücher passen würde! Die Beschreibung auf der Rückseite finde ich allerdings nicht so gelungen, sie scheint mir etwas reißerisch.

Inhalt:

 

 Bernhard Albrecht schreibt über Ärzte. Und über Patienten. Und darüber wie beide zusammen Krankheiten besiegen. Denn das ist Albrecht wichtig zu betonen. Alle diese Geschichten haben eins gemeinsam: Der Patient vertraut dem Arzt bedingungslos und ist bereit alles zu geben und geheilt zu werden. Insgesamt finden sich 9 einzelne Berichte im Buch. Vom Frühchen über die Schmerzpatienten zum HIV-Infizierten. Alles ist dabei und jede einzelne Geschichte ist anders.  Einige Ärzte betreten gar nicht wirklich Neuland sondern sie gehen nur den nächsten logischen Schritt in ihrer Entwicklung.  Andere fangen wirklich etwas ganz Neues an.

Meine Meinung: 

 

Besonders bewegt hat mich die Geschichte über den „Berlin Patient“, der durch eine Stammzellentransplantation von HIV geheilt wurde und nach einem Rückfall heute in Armut lebt. Auch die Geschichte über die beiden Frühchen, die in der 21 Woche geboren wurden und von denen eines trotzdem durchkam war sehr bewegend. Weniger interessant war dagegen das Kapitel „Neue Füße“. Hier ging es hauptsächlich darum wie lange es dauert bis man einen Arzt findet, der weiß was er tut. Aber insgesamt war nichts wirklich Neues oder Spannendes an der Geschichte, auch wenn sie natürlich sehr tragisch war. Als jemand, der sich im Studium mit Naturwissenschaften beschäftigt und auch schon in der Schule Wissen über Biologie, Chemie und Medizin quasi aufgesogen hat waren mir einige der Erklärungen etwas zu einfach gehalten. Andererseits weiß ich auch, dass natürlich nicht jeder einen solchen Hintergrund hat. Teilweise ist einfach nicht klar für welche Zielgruppe das Buch geschrieben wurde. Für den BILD-Leser ohne Vorbildung von nebenan oder für den Geo-Leser, der auch schon seine Kolumne verfolgt hat und sich den Naturwissenschaftlichen Hintergrund wie selbstverständlich erschließt.

Fazit: 

 

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Und einen in die Welt hinter der Krankenhaus-Fassade entführt. Man möchte aufstehen und Medizin studieren um einen Tages auch genau solche Dinge für eine andere Person vollbringen zu können. Es ist auch ein Buch, dass wahrscheinlich nur ein Mensch wie Albrecht hätte schreiben können. Das Zitat von Eckart von Hirschhausen auf der Rückseite trifft es da gut: „Medizin ist Wissenschaft und Kunst zugleich. Bernhard Albrecht hat diese Doppelbegabung: tiefe Recherche als Arzt und einen packenden Stil als kunstvoller Autor“
Dafür gibt es von mir ****. Keine 5, weil es mich so sehr auch nicht begeistert hat. Außerdem fände ich auch das Taschenbuchformat geeigneter für dieses Buch. Aber es ist durchaus empfehlenswert, auch wenn es wahrscheinlich nicht jeden Geschmack trifft.

Bernhard Albrecht
Patient meines Lebens - Von Ärzten, die alles wagen
Hardcover, Droemer
Erscheinungsdatum: 01.08.2013
272 Seiten, Preis:19,99€
ISBN: 978-3-426-27594-8


Link zum Buch
Website des Autors: http://bernhard-albrecht.de
0
Powered by Blogger.