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Ein Brief an Jean Webster #buchpassion


Liebe Jean Webster,

Sie sind jetzt schon über 100 Jahre tot, aber Judy und Daddy Long Legs verzaubern immer noch jede Menge Leute. Hätten Sie sich das träumen lassen?

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Ein Brief an Ben Aaronovitch

Spoiler. Was ja aber auch irgendwie klar sein sollte, schließlich ist das hier ein offener Leserbrief ;) Aber jetzt nichts super detailliertes. Den 4. Band sollte man aber gelesen haben. So vorsichtshalber.
Die deutsche Version dieses Briefes findet ihr hier oder einfach runter scrollen.


Dear Ben Aaronovitch,

thank you for the wonderful series that is “Rivers of London”.

Thank you for characters who aren’t just diverse for the sake of it but celebrate that diversity as a matter of fact. I am utterly in love with just about every character in your books (maybe a tad more with one Thomas Nightingale than with the others, but shh...).

Thank you for creating a main character whose mind works just like mine. Who is nerdy and likes knowing stuff without being too out of touch with reality. Who doesn’t have a tragic and dramatic back story and isn’t in need of therapy. Who is just normal. Someone I’d really like to be friends with.

I’ve been in love with London ever since I first visited the city but “Rivers of London” made me fall even more in love with it. And it made me discover a whole new side to the city. It made me see it as a magical place and one of endless possibilities. Somehow it made London more real for me. Oh and also thank you for making “real” and “magical” words that don’t necessarily exclude each other. Both inside and outside of a book cover.

Thank you for the concept of Newtonian magic and for scary unicorns and vampires who don’t sparkle but destroy computers. Thank you for creating a world where mystery lurks in every corner and references to Harry Potter and Doctor Who are patiently waiting for their turn. For a character who could easily have been a Mary Sue, but instead turned to the dark side just because she could (it can’t have been for the cookies, I don’t think you can beat Molly there).

I met you last year at YALC and you were so full of praise for Christine Blum, your German translator, that I went home with a new found appreciation for translators. Ever since, they are mentioned in the info box of my reviews. And I interviewed Christine Blum a few months later to find out more about a translators work and it was one of the most interesting interviews I ever conducted. So thank you for setting me on that path.

I’d like to tell you that “Rivers of London” changed my life but to be fair it didn’t. It’s not that kind of series. It is however one of the very few book series where I always go half crazy waiting for the next instalment. So you could maybe say that I’m addicted to it. Like seriously addicted, withdrawal symptoms and all. Only Harry Potter had managed that so far.

There is no book I would recommend to everyone regardless of interests but your books come very close. And everyone I’ve talked to them about either loved the idea and went on to love the books or already loved them.

In short:

Thank you for weaving such an exquisite story out magic and pop culture and history and many more things. Here’s to many, many more word in that story! Keep writing.


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Ein Brief an Rainer M. Schröder



Lieber Herr Schröder,

ich möchte Ihnen danken. Für Ihre vielen tollen Bücher. Und irgendwie auch für Ihre - meiner Meinung nach- nicht so guten Bücher.

Ich habe „Das Geheimnis des Kartenmachers“ damals geschenkt bekommen. Von wem oder zu welchem Anlass weiß ich nicht mehr, auch wenn ich stark meine Tante und Weihnachten im Verdacht habe. Und noch heute nach mittlerweile sicher 10 Jahren oder mehr kann ich mich an fast jedes Detail dieser Geschichte erinnern. Schon der Klappentext versetzt mich wieder zurück und löst ein wohliges Gefühl aus. Genauso wie nur der Anblick der Falken-Saga in meinem Regal in mir den Wunsch aufkommen lässt ein großes Abenteuer zu erleben. Und Rätsel zu lösen. Jede Menge, vorzugsweise beduinische Rätsel.

Sie haben meine Vorstellung von einem guten historischen Roman geprägt wie kein anderer Autor. Und auch wenn mich später Rebecca Gablé und Andere ebenso begeisterten, so haben sie mich jedoch nicht so stark geprägt. Wenn ich einen historischen Roman lese und am Ende kein Nachwort mit den historischen Fakten finde bin ich enttäuscht. Und auch wenn ich nie eines der Bücher aus den Bibliographien Ihrer Bücher gelesen habe, gehört ein solches Verzeichnis weiterführender Literatur für mich ebenso zu einem historischen Roman. Genauso wie es mich aufregt, wenn eine Handlung eigentlich auch in jeder anderen Zeit spielen könnte. Denn Sie haben mir gezeigt, wie wunderbar es sein kann „richtige“ Geschichte durch die Augen einer Buchfigur zu erleben. Und das besagte Buchfigur dazu auch nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen muss.

Zwar konnten mich einige Ihrer Bücher nie richtig packen z.B. sind mir Abby Lynn und Madison Mayfield immer fremd geblieben, aber auch daraus habe ich gelernt. Bücher, wie „Meiner Feuer brennt im Land der Fallenden Wasser“  dagegen habe mich in eine andere, exotische Welt entführt, mich neue Dinge lernen lassen und bestimmte Vorstellungen über Bord werfen lassen („Das unsichtbare Siegel“ ist ein auch sehr gutes Beispiel für letzteres) und andere wie „Land des Feuers, Land der Sehnsucht“ erkennen lassen, dass auch in der Fremde vieles nach zu Hause klingt.

Ich bin quasi mit Ihren Buchfiguren erwachsen geworden, aber jedes Mal, wenn ich denke „Jetzt bin ich zu erwachsen für diese Bücher“ entdecke ich ein neues Buch von Ihnen, das mich vom Gegenteil überzeugt. Die Medici-Trilogie z.B. oder „Himmel ohne Sterne“, ein Buch das mich ebenso begeistert wie traurig und erschüttert zurück gelassen hat.
Ich möchte gar nicht zählen in wie viele ihrer Figuren ich irgendwie verliebt war. Auch wenn sie (fast) alle immer nach Amerika auswandern wollen, eine Sehnsucht, die ich nicht verstehen kann. Aber schließlich haben Ihre Figuren ja auch nicht das Glück mit Ihren Bücher durch die Welt und Zeit reisen zu könne.

Davon, dass mir Ihre Bücher (und besonders Ihre Nachworte) im Geschichtsunterricht geholfen haben, muss ich glaube ich gar nicht anfangen, oder? Sie haben Geschichte zu einem meiner Lieblingsfächer in der Schule werden lassen und gewissermaßen zu meinen 15 Punkten, also einer 1+, im mündlichen Geschichtsabi beigetragen. Auch wenn ich als Gedankenstütze noch gut ein Buch über den Präsidentschaftswahlkampf 1932 zwischen Roosevelt und Hoover hätte gebrauchen können. ;-) Aber dass mir die vielen Jahreszahlen und Fakten nicht langweilig wurden, das ist Ihr Verdienst.


Danke, dass ich an Ihrer Seite und der Seite Ihrer Figuren durch die Zeit reisen darf. Ich hoffe, dass ich auch in der Zukunft noch ganz oft eines Ihrer Bücher zu meiner persönlichen TARDIS machen kann. 
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Eine Liebeserklärung an Büchereien



Liebe Büchereien, 

danke.

Danke für die mittlerweile sicher in die Tausenden gehenden Lesestunden mit vielen Hunderten von Büchern.

Danke für die Möglichkeit Bücher zu lesen, für die mein Geld niemals gereicht hätte.
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