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[Rezension] Der Gesang der Nachtigall

Informationen zum Buch

Quelle: Königskinder/Carlsen

Der Gesang der Nachtigall


Übersetzer: Nadine Püschel
Gebunden
336 Seiten
18,99 €
ISBN 978-3-551-56041-4
Website des Verlags


Erster Eindruck

Ich werde die Königskinder-Bücher alleine schon wegen ihres Aussehens vermissen, wenn es das Imprint ab nächstes Jahr nicht mehr gibt. “Der Gesang der Nachtigall“ hat sowohl auf als auch unter dem Schutzumschlag einen unglaublich tollen Farbverlauf


Inhalt

Seit dem Tod ihres Bruders ist alles anders. Henrys Mutter ist krank. Nur Henry scheint zu sehen, dass alle Behandlungsversuche es nur noch schlimmer machen. Aber natürlich hören Erwachsene nicht auf ein Kind.Bis auf die geheimnisvolle Moth, eine Frau, die im Wald unweit von Hope House – Henrys neuem Zuhause – lebt.


Meine Meinung

Essentiell hat Lucy Strange mit „Der Gesang der Nachtigall“ ein Buch übers Trauern geschrieben. Ein bisschen ist es aber auch ein Buch darüber, ob Erwachsen-werden wirklich etwas Erstrebenswertes ist.
Die Text auf dem Buchumschlag hört sich im ersten Moment danach an, als ob „Der Gesang der Nachtigall“ ein Fantasy-Buch ist, allerdings gibt es hier nicht wirklich Fantasy-Elemente. Wenn man von einigen Träumen von Henry mal absieht, sie ist eben sehr Fantasie-begabt und neigt dazu vor der Realität in die Welt ihrer Bücher zu fliehen.
Henry als Hauptfigur und Erzählerin ist eine ideale Entscheidung. Ein Großteil der Magie dieses Buches besteht daraus, dass man als Leser sich selbst manchmal nicht sicher ist ob sich Henry gewisse Sachen jetzt nur einbildet oder ob sie real sind. Zum Beispiel meint Henry ganz am Anfang Rauch zu riechen, aber wirklich sicher ist sie sich nicht. Als Leser ist man sich ab einem gewissen Punkt selbst unsicher: Wie vertrauenswürdig ist eine 12-Jährige als Erzählerin wirklich? Vermischt sie Fantasie und Wirklichkeit nicht ein bisschen zu sehr?


Besonders gut hat mir gefallen, dass Trauer hier nicht minimiert wird. Sondern eindeutig klar wird, dass jeder damit anders umgeht und dass die Reaktion der Menschen um einen herum die eigene Reaktion prägt. Wären schwangere Frauen 1919 nicht als eher fragil angesehen worden, wäre die Geschichte von Henrys Mutter sicher eine ganz Andere. Mit unserem heutigem Wissen über Depressionen und Trauer sowieso.
Ich hätte gerne mehr erfahren über die Tabletten, die Henrys Mutter bekommt. Meine Vermutung ist, dass es Barbiturate sind. Und da wäre das spontane Absetzen (bei der Behandlungsdauer) eher keine gute Idee. Eine Tatsache, die man vielleicht noch hätte einfließen lassen können: Es ist nicht immer einer gute Idee Tabletten einfach abzusetzen. Grade wenn es um Antidepressiva, Schlaftabletten o.ä. geht.
Und: Die Ärzte sind nicht unbedingt böse. 1919 hieß PTSD noch Shell Shock und Depressionen wurden als eine Art von Wahnsinn angesehen. Niemand hatte eine Ahnung woher psychische Erkrankungen kamen, die Psychotherapie war noch in ihren Kinderschuhen und die Medikamente, die wir heute kennen, teilweise noch nicht einmal vorstellbar. Tatsachen, die man vielleicht im Nachwort hätte erwähnen können. Zwar haben die Ärzte hier sicher auch andere Motive als nur zu helfen, aber sie wussten es eben auch nicht besser. 


Der Art und Weise wie dieses Buch geschrieben ist, erinnert mich ein wenig an die alten Kinderbuchklassiker aus Großbritannien und den USA. Wahrscheinlich ist das Absicht, die Aufmachung der deutschen Ausgabe unterstreicht das Gefühl einen Klassiker zu lesen auf jeden Fall noch. Es werden auch viele dieser Klassiker erwähnt, da Henry ein Bücherwurm ist. Besonders Märchen haben es ihr angetan, definitiv ein Pluspunkt für diesen Charakter!

Fazit

Ein fabelhaftes Buch mit einer grandiosen Hauptfigur. „Der Gesang der Nachtigall“ ist einerseits voll von magischen Momenten und andererseits in der Realität verankert.
5 Sterne


4

[Rezension] Die Schlange von Essex

Informationen zum Buch

Cover Die Schlange von Essex Sarah Perry
Quelle: Eichborn

Die Schlange von Essex



Übersetzer: Eva Bonné
Gebunden
492 Seiten
24,00 €
ISBN 978-3-8479-0030-6
Website des Verlags

-Rezensionsexemplar-

Inhalt

England 1890er:
Cora träumt davon ein Fossil zu finden und damit berühmt zu werden.
In Essex treibt sich angeblich eine geflügelte Schlange in den Flüssen rum.
Also fährt Cora natürlich nach Essex in der Hoffnung vielleicht ein lebendes Fossil zu finden. Dort trifft sie ausgerechnet auf Will, seines Zeichens Pfarrer. Die beiden sind sich bei so ziemlich keiner Sache einig, aber trotzdem können sie von ihren Diskussionen nicht genug bekommen.

Meine Meinung

Auf die eine oder andere Art ist mir jede der vorkommenden Personen unsympathisch. Dabei reichen die genauen Emotionen von “irgendwie seltsam“ bis “Was für ein Arschloch ist das bitte?“. Trotzdem hat mir „Die Schlange von Essex“ sehr gut gefallen, was irgendwie erstmal wie ein Widerspruch an sich klingt. Aber es ist nun mal so. Die Charaktere wurden übrigens im weiteren Buchverlauf auch nicht sympathischer.
So viel vorweg. „Die Schlange von Essex“ ist anders. Es lässt sich auch nicht wirklich in ein Genre einordnen. Roman trifft es, aber genauer wird schwierig. Da sind diverse Liebesgeschichten, aber auch der Aspekt des historischen Hintergrunds samt damit verbundener Gesellschaftskritik. Irgendwie ist es aber auch ein bisschen Mystery, schließlich geht es auch darum herauszufinden wer oder was die titelgebende Schlange ist. Nun ja, und Cora betreffend könnte man fast schon von Coming of Age sprechen. Auch wenn sie technisch gesehen bereits erwachsen ist und ein Kind hat. Aber sie ist in diesem Buch das erste Mal überhaupt einfach „nur“ Cora und muss auf niemanden Rücksicht nehmen.
Cora ist die Hauptheldin in diesem Buch, denke ich. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte, alle anderen Figuren kommen nur darin vor, weil sie eine Verbindung zu ihr haben. Auch wenn sich die Einzelschicksale dieser Figuren teils von ihr weg entwickeln oder sie kaum konkret mit ihr zu tun haben. Das macht das Buchuniversum sehr lebendig, die unterschiedlichen Erzählperspektiven tun zu dieser Lebendigkeit auch das Ihrige. Im Laufe des Buches erweitert sich dabei die Gruppe an Personen aus deren Perspektive erzählt wird. Immer wieder wird das Buch auch von Briefen oder Tagebucheinträgen unterbrochen.
Die Handlung ist an sich jetzt nichts Besonderes. Keine große Aufgabe, keine große Liebesgeschichte und ein Drache wird auch nicht getötet. Stattdessen geht es, dem Titel zum Trotz, im Wesentlichen um ganz alltägliche Dinge. Wie reagieren Menschen auf etwas scheinbar Nicht-Erklärbares? Und was wenn das eigene Leben plötzlich ganz andere Bahnen nimmt als gedacht? Wo ist die Grenze zwischen Freundschaft und Liebe? 



Fazit 

Ein wunderbares Buch, das sich seine Preise und Nominierungen mehr als nur verdient hat. Unbedingte Leseempfehlung für alle Menschen, die auch mal ein paar hundert Seiten ohne Action überleben!
4 Sterne
4 Sterne
 
0

"Selkie" - Eine Geschichte von enttäuschten Erwartungen, naiven Frauen und Blödheit

Selkie von Antonia NEumayer hat meine Erwartungen enttäuscht


Kennt ihr diese Geschichten, die so viel versprechen und so wenig halten?

„Selkie“ ist für mich eine dieser Geschichten. Und es tut mir auch sehr leid um die sicher sehr nette Autorin Antonia Neumayer (Jahrgang 1996, also etwa so alt wie meine kleine Schwester o.O), aber: Wieso? Wieso nur musste dieses Buch geschrieben werden? Wieso wurde es veröffentlicht? Und wieso hat sie meinen geliebten Selkies das angetan?

Als ich „Selkie“ vor ein paar Monaten in der Onleihe entdeckt habe, war ich begeistert.  Ein Buch über mein Lieblingsfabelwesen: Her damit! Nun gut, 22 Vormerker gab es schon für die 3 Exemplare. Ich habe mich als Nr. 23 auf die Liste gesetzt und gewartet. Naja, und dann fing das Elend an. Und ab hier fangen auch jede Menge Spoiler an in diesem Artikel. Denn ohne Spoiler geht es halt nicht, also entweder wegklicken (Die Rezension zu „Der Junge aus dem Meer“ ist z.B. spoilerfrei, da geht es auch um Selkies ^^ Sie ist allerdings auch 3 Jahre alt...) oder damit leben.

32

[Rezension] Sieben Nächte

Informationen zum Buch

Quelle: Aufbau Verlag

Sieben Nächte



Gebunden/TB
144 Seiten
16,00€
ISBN 978-3-351-05041-2
Website des Verlags

-Rezensionsexemplar-


Inhalt:

Sieben Todsünden, sieben durchwachte Nächte über einen Zeitraum etwas mehr als einem Jahr. Über jede dieser Nächte sieben Seiten Text. Und über allem steht die Frage: Was ist eigentlich Erwachsenwerden?

6

[Rezension] Die fremde Königin


Informationen zum Buch

Rebecca Gablé Die fremde Königin
Quelle: Bastei Lübbe

Die fremde Königin



Hardcover
673Seiten
26,00 €
ISBN 978-3-431-03977-1
Website des Verlags

-Rezensionsexemplar-

Inhalt:


Italien, 951: Gaidemar, ein junger Panzerreiter, soll die italienische Königin Adelheid und ihre Tochter aus der Gefangenschaft befreien.  Gesandt wurde er vom deutschen König Otto. Nach der erfolgreichen Flucht steigt Gaidemar bei Hofe auf und wird zum Vertrauten der neuen deutschen Königin. Trotz allem bleibt sein Status als Bastard jedoch ein Makel, den er nicht abschütteln kann. Und Gaidemar macht sich mächtige Feinde, die jede Schwächen ausnutzen.

Adelheid ist nun eine Königin in einem fremden Land mit einer teils fremden Kultur. Und auch mit ihr meint das Schicksal es nicht immer nur gut.

6

[Jules Rezension] Die Hütte

Hallo meine Lieben!
Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen!
Ich habe mich für „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ von William Paul Young entschieden, es ein Buch ist, das mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht hat!
Außerdem ist es das meistverkaufte Buch über Gott seit Erscheinen der Bibel. ;-)

Informationen zum Buch

Quelle: Ullstein

Die Hütte
Ein Wochenende mit Gott

William Paul Young
Übersetzer: Thomas Görden
Taschenbuch
368 Seiten
9,99€
ISBN 3548284035
Website des Verlags



Erster Eindruck 

Auf dem Cover sieht man eine Hütte, die in der linken Bildhälfte verschneit und kalt aussieht, während vom rechten Bildrand warme Sonnenstrahlen auf die Hütte treffen und die grünen, saftigen Blätter eines Baumes ins Bild ragen.

Inhalt 

Das Leben der Familie Phillips wird jäh zerstört, als die jüngste Tochter während eines Camping-Ausflugs entführt und getötet wird. Vorallem der Vater Mack und die Tochter Kate kommen einfach nicht mehr zurecht und Mack überfällt „die große Traurigkeit“, die sich wie ein Schleier über ihn legt und alles betäubt.
Eines kalten Wintertages als Mack alleine zu Hause ist, findet er eine seltsame Nachricht im Briefkasten: Eine Einladung in eben jene Hütte, in der die blutige Kleidung der jüngsten Tochter gefunden wurde. Unterschrieben ist der Brief mit „Papa“. So nennt Macks Frau Nan Gott. Ist dies alles ein grausiger Scherz des Mörders? Oder wartet Gott wirklich in der Hütte auf Mack? Mack beschließt zur Hütte zu fahren um es ein für alle Mal heraus zu finden und erlebt drei Tage, die sein Leben und ihn tief in seinem Herzen nachhaltig verändern werden.

1

„Vermählung“ oder vom Wagnis einen Jane Austen Roman neu zu erzählen



Ich bin ja was Neuerzählungen von Klassikern oder Märchen angeht immer eher skeptisch. Und Curtis Sittenfeld hat sich hier nicht an irgendein Buch gewagt, sondern an „Stolz und Vorurteil“, eines meiner Lieblingsbücher. „Vermählung“ ist Teil eines Projektes von Harper Collins alle Bücher von Jane Austen zu modernisieren und neu zu erzählen. Bisher erschienen ist z.B. unter anderem eine Neuerzählung von Northanger Abbey, die Val McDermid in Angriff genommen hat. Dabei ist es das Ziel dem Original so treu wie möglich zu bleiben.

7

[Jules Rezension] Die Frauen, die er kannte

Hallo meine Lieben!
Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen! Ich habe mich für „Die Frauen, die er kannte“ von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt entschieden, da es der spannende zweite Teil meiner letzten Rezension zu „Der Mann, der kein Mörder war“ ist.

Informationen zum Buch

Quelle: Rowohlt

Die Frauen, die er kannte

Michael Hjorth
Hans Rosenfeldt

Übersetzer: Ursel Allenstein
Taschenbuch
752 Seiten
9,99€
ISBN 978-3-499-25671-4
Website des Verlags



Erster Eindruck

Wie beim ersten Band ist es ein Schwarz-Weiß-Bild mit rotem Rahmen, man erkennt den Umriss eines Mannes mit einer Wendeltreppe im Hintergrund.

Inhalt

Eigentlich ist das Abenteuer in der Reichsmordkommission für Sebastian Bergmann abgeschlossen, doch als in Stockholm drei Frauen ermordet werden, bei denen die Handschrift eines berüchtigten Serienmörders klar erkennbar ist, holt Kommissar Hölund Sebastian Bergmann wieder ins Boot.
Obwohl die Anwesenheit des Kriminalpsychologen für Höglund und sein Team alles andere als angenehm ist, bleibt dem Kommissar keine Wahl, denn Sebastian Bergmann hat den Serienmörder Hinde damals gefasst. Und Hinde, der nach wie vor im Hochsicherheitstrakt sitzt, ist der Schlüssel zur Lösung der neuen Morde, da ist sich Sebastian sicher.
Während der Kriminalpsychologe und die Reichsmordkommission versuchen dem neuen Mörder auf die Spur zu kommen passiert etwas, das den Fall für Sebastian zum Albtraum macht – er kennt das vierte Opfer... Und nicht nur das vierte, wie sich herausstellen wird...

Meine Meinung

Während der erste Teil spannend war, ist der zweite Teil Nervenkitzel pur, denn Sebastian hat einen mehr als gleichwertigen Gegner und muss sein Bestes geben um gewinnen zu können.

Fazit

Absolut lesenswert und ein MUSS für jeden, der auf spannenden Nervenkitzel bis zur letzten Seite steht!


2

[Kurzrezensionen] Von Eleanor Roosevelt, New Orleans und Nachthexen

Für eine normale Rezension hat es heute nicht gereicht. Außerdem habe ich zwar in letzter Zeit nur sehr wenige Rezensionen geschrieben, aber natürlich nicht aufgehört zu lesen. Also gibt es heute einmal drei kurze Rezensionen zu drei sehr unterschiedlichen Büchern: Ein Sachbuch, ein historischer Roman und eine Fantasy Graphic Novel.

Los geht's:

15

[Jules Rezension] Der Mann, der kein Mörder war


Informationen zum Buch

Quelle: Rowohlt

Der Mann, der kein Mörder war

Michael Hjorth
Hans Rosenfeldt

Übersetzer: Ursel Allenstein
Softcover
592 Seiten
14,95€
ISBN 978-3-86252-019-0
Website des Verlags



Erster Eindruck

Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, roter Rand und heller Aufdruck. Man kann den Umriss eines Mannes erkennen und einen Wald im Winter.

Inhalt

Die Reichsmordkommission rund um Kommissar Höglund ermittelt in einem Mordfall eines Jungen, der mit herausgerissenem Herzen in einem Waldstück gefunden wurde, als das Team auf einen alten Bekannten trifft: Sebastian Bergmann.
Einst gefeierter Kriminalpsychologe ist Sebastian Bergmann nach einem Schicksalsschlag am Boden und nur mehr ein Schatten seiner selbst. Nur eines ist er geblieben – ein richtiges Arschloch! Aus eigennützigen Interessen bietet er Kommissar Höglund seine Hilfe an, die dieser zuerst ablehnen möchte.
Doch da sich der Fall als sehr schwierig herausstellt, nimmt er die Hilfe von Sebastian an und obwohl er das Team damit zu entzweien droht, können sie bald nicht mehr auf die Hilfe des hochintelligenten Bergmanns verzichten...
 
2

[Jules Rezension] Die Wand

Hallo meine Lieben!
Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen!
Ich habe mich für „Die Wand“ von Marlen Haushofer entschieden, weil es eines der absurdesten Bücher ist, das ich je gelesen habe!

Informationen zum Buch

Marlen Haushofer Die Wand Cover List Verlag
Quelle: Verlag

Die Wand

Marlen Haushofer

Taschenbuch
288 Seiten
8,95€
ISBN 978-3548605715
Website des Verlags




Erster Eindruck

Auf dem aktuellen Cover sieht man ein einsames Haus auf einer Wiese mit viel blauem Himmel als Hintergrund. Im Original-Cover jedoch sieht man leicht verschwommene Hände, die eine unsichtbare Mauer absuchen.

Inhalt

Die Erzählerin ist in der Ich-Form und fährt mit ihrer Cousine und deren Mann in eine Jagdhütte. Als die beiden von einem Ausflug ins Dorf nicht zurück kommen, geht sie sie suchen. Dabei stößt sie auf eine unsichtbare Wand. Hinter der Wand ist das ganze Leben ausgestorben, man erfärhrt aber nie genau warum.
Von nun an ist die Erzählerin mit dem Hund und einigen weiteren Tieren komplett alleine und versucht sich ihr Leben so gut wie möglich zu richten. Die Lebensmittel muss sie sich natürlich einteile bzw. neue anbauen, Holz muss sie selbst schlagen, Butter und Käse ebenfalls selbst herstellen.
Das einsame Leben wird jedoch einmal kurz unterbrochen, als plötzlich ein Mann auftaucht...


2

[Rezension] A is for Arsenic

Informationen zum Buch

Quelle: Bloomsbury Sigma

A is for Arsenic



Taschenbuch
288Seiten
ca. 15 €
ISBN 978-1472911322
Website des Verlags



Erster Eindruck:

Art Deco heißt der Stil glaube ich. Auf jeden Fall mag ich ihn und er passt zu den 20er Jahren, in denen Agatha Christie ja auch berühmt wurde.

Inhalt:

Agatha Christie hat in ihren Büchern sehr viele Menschen umgebracht. Nicht wenige davon mit Gift, als Apothekengehilfin kannte sie sich mit Chemikalien und pflanzlichen Giften auch sehr gut aus. In diesem Buch werden 14 verschiedene Gifte aus 14 ihrer Bücher vorgestellt. Von A wie Arsen bis V wie Veronal.


0

[Rezension] #fingerweg

Informationen zum Buch

Quelle: Carlsen

#fingerweg



Taschenbuch
224Seiten
6,99 €
ISBN 978-3-551-31543-4
Website des Verlags

-Rezensionsexemplar-

Erster Eindruck:

Irgendwie mag ich das Cover, auch wenn es nichts besonderes ist. Es zeigt eine gewisse Verletzlichkeit.

Inhalt:

In Lisas Leben läuft grade alles super. Direkt nach dem Abitur bekommt sie ihr Traumpraktikum: Bei Maxime Léon, einem bekannten Regisseur. Damit stehen ihr alle Türen in der Filmwelt offen und interessant ist es auch noch.  Wenn sie sich bloß nicht so unwohl fühlen würde in Maximes Gegenwart.

4

[Rezension] Das Weihnachtswunder von Old Nichol

Informationen zum Buch

Quelle: Rütten & Loening

Das Weihnachtswunder von Old Nichol



Hardcover
240Seiten
12 €
ISBN 978-3-352-00889-4
Website des Verlags

-Rezensionsexemplar-

Erster Eindruck:

Cover-Klick. Also nicht wirklich Cover-Kauf, weil ich dieses Buch ja netterweise von NetGalley habe, aber da habe ich es wegen dem Cover angeklickt. Es wirkt so schön winterlich.

Inhalt:

Anna und Benjamin haben nicht die besten Vorrausetzungen für ein schönes Weihnachtsfest: Aus ihrer Heimat Irland sind sie vor einer Hungersnot ins Londoner East End zu ihrer Tante geflohen. Doch die ist nun tot und Anna und Benjamin dem ruchlosen Apotheker Mr. Fox schutzlos ausgeliefert. Ein Unglück reiht sich an das Nächste und vom „Glück der Iren“ ist nicht viel zu spüren.

4

[Jules Rezension] Obsidian

Hallo meine Lieben!
Es ist wieder der erste Freitag im Monat ist und hier bin ich wieder mit einer Buchvorstellung!
Ich habe mich für Obsidian: Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout entschieden, da ich einfach wiedermal Lust auf einen unterhaltsamen Jugendroman hatte.

Informationen zum Buch

Quelle: Carlsen

Obsidian.
Schattendunkel

Jennifer L. Armentrout

Übersetzer: Anja Malich
Hardcover
400 Seiten
18,99 €
ISBN: 978-3-551-58331-4
Website des Verlags


Erster Eindruck

Das Cover wirkt stimmungsvoll und schön mit dem Bokeh über dem Bild, auf dem zwei Schattenfiguren zu sehen sind.

Inhalt

Die 17-jährige Katy und ihre Mutter ziehen nach dem Tod ihres Vaters nach West Virginia in einen winzig kleinen Ort. Da ihre Mutter Bedenken hat, dass Katy schnell Freunde findet, überredet sie ihre Tochter bei den Nachbarn zu klingeln um die Geschwister kennezulernen, die ungefähr im gleichen Alter wie Katy sind.
Die Geschwister sind Zwillinge, ein Junge namens Daemon und ein Mädchen namens Dee. Während Dee und Katy bald beste Freundinnen sind, entsteht zwischen Daemon und Katy eine Art Hass-Liebe. Und schon bald kommen Katy erste Zweifel, dass bei den Zwillingen alles mit rechten Dingen zugeht...

3

[Rezension] Salz für die See

Informationen zum Buch

Quelle: Königskinder

Salz für die See


Übersetzer: Henning Ahrens
Hardcover
416 Seiten
19,99 € [D] 20,60 € [A]
ISBN 978-3-551-56023-0
Website des Verlags

-Rezensionsexemplar-

Erster Eindruck

Tja, ein Königskinder-Buch. Also: Wunderbares Cover ist quasi selbstverständlich. Mich erinnert es übrigens ein wenig an die DGzRS Werbung, da ist auch immer viel aufgewühltes Wasser und ähnliche Farben sind das auch. Unter dem Schutzumschlag ist übrigens "Wilhelm Gustloff" eingeprägt. Und es gibt ein Lesebändchen!

Inhalt

Es ist Januar 1945. Die sowjetischen Truppen rücken immer weiter vor in Ostpreußen.
Florian, Emilia und Joana sind auf der Flucht. Jeder für sich und doch irgendwie zusammen. Und jeder hat seine Geheimnisse.
Alfred ist Soldat. Mehr oder weniger. Einsatzort: Die "Wilhelm Gustloff".

8

[Jules Rezensionen] Totenfang

Hallo meine Lieben, es wird wieder spannend!
Nachdem ich euch im Juli erstmals in die Welt von Dr. David Hunter entführt habe, gibt’s heute den neuesten Fall „Totanfang“, der erst vor zwei Wochen erschienen ist!

Informationen zum Buch

Quelle: Rowohlt

Totenfang

Simon Beckett

Übersetzer: Karen Witthuhn; Sabine Längsfeld
Hardcover
560 Seiten
22,95 €
ISBN 978-3-8052-5001-6
Website des Verlags




Erster Eindruck

Das Cover ist genau wie die anderen der Reihe sehr schlicht in Schwarz und Weiß gehalten und erinnert wieder an eine Parte.

Inhalt

Nachdem sich Dr. Hunter bei den letzten Ermittlungen etwas ins Aus geschossen hat, langweilt er sich an der Universität mit seinem üblichen Job doch ziemlich. Ein Lichtblick ist jedoch der Anruf der Polizei in Essex, die eine Leiche in den Backwaters zu bergen hat und dabei seine Unterstützung wünscht. Die Ermittler haben auch schon einen Verdacht wer die Leiche sein könnte: Leo Villiers, der Zögling – und das schwarze Schaf – einer sehr einflussreichen Familie, soll eine Affäre mit der verheirateten Emma Darby gehabt haben und erst sie und dann sich selbst getötet haben. Doch bald kommen Dr. David Hunter die ersten Zweifel an der Identität der männlichen Leiche...


Meine Meinung

Sechs Jahre nachdem der letzte Teil erschienen ist, war es etwas schwer sich an manche Ereignisse zu erinnern, an die im neuen Band angespielt wird. Gewohnt verworren sind die Geschehnisse in der Geschichte, die aber die Spannung ausmachen und bis zum Schluss wusste ich nicht, wer denn der Mörder ist. Auch wenn ich diesen Teil nicht ganz so spannend gefunden habe wie die anderen, war es wieder ein Lesevergnügen und wir dürfen uns auf eine Fortsetzung freuen!


Fazit

Etwas weniger spannend als die anderen Teile, aber genauso unterhaltsam und kurzweilig. Bis zum Schluss hatte ich – wie bei den Dr. Hunter Fällen üblich – keine Ahnung wer der Mörder ist! Ein idealer Thriller-Spaß für die kalte Jahreszeit!

Sterne: 4 von 5


3

[Rezension] Nenn mich nicht bei meinem Namen

Informationen zum Buch

Quelle: cbj

Nenn mich nicht bei meinem Namen



Taschenbuch
320 Seiten
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A]
ISBN 978-3-570-40228-3
Website des Verlags

Erster Eindruck

Gibt es ein Cover, das noch mehr „Ich bin ein historischer Jugendroman“ schreit? Aber ich mag es trotzdem :)

Inhalt

Eliane  hat den Holocaust überlebt. Grade so. Aber sie kann nicht beweisen, wer sie ist und hat deswegen in Nachkriegs-Deutschland keine Identität. Bis sie eine alte Dame trifft, durch diese bekommt sie einen neuen Namen. Aber auch eine neue, gefährliche Aufgabe.

Meine Meinung

Ich habe bereits vor einigen Monaten „Himmel ohne Sterne“von Rainer M. Schröder gelesen, welches das gleiche Thema behandelt nämlich die illegale Einwanderung nach Palästina nach Ende des 2. Weltkriegs. Vielleicht hatte ich auch deswegen meine Probleme mit „Nenn mich nicht bei meinem Namen“, denn Rainer M. Schröder ist nun mal ein Autor, mit dem ich quasi groß geworden bin. Seine historischen Romane haben mein Verständnis für dieses Genre vielleicht mehr geprägt als jeder andere Autor.

Erstmal: Im Buch wird immer von der Alija Daleth geredet. Keine Ahnung ob das ein Fehler in meiner Ausgabe ist oder ein generell Fehler. Denn die Einwanderung hieß Alija Bet, von Alija (Einwanderung) und Bet, dem zweiten Buchstaben im hebräischen Alphabet.
Dazu scheint mir die Hagana doch sehr leichtgläubig. Klar, sicher hatten die allermeisten der Juden keine gesicherte Identität und diejenigen, die sich auf den Weg nach Palästina machten am allerwenigsten. Aber ein Mädchen einfach so akzeptieren? Nur weil sie angeblich wichtige Negative bei sich trägt? Ein bisschen Skepsis ist da ja schon angebracht, denke ich. Außerdem versucht Eliane fast 1 Jahr lang auf eines der Schiffe zu kommen. Da kommt keiner auf die Idee sie vielleicht auch zur Kämpferin auszubilden? Sie scheint ja bekannt zu sein unter der Hagana- Führung. Das passt einfach nicht finde ich, denn die Hagana war soweit ich weiß nicht einfach nur ein Haufen Verrückter sondern gut organisiert. Fast schon eher eine richtige Armee, denn eine Miliz.
Und die Briten scheinen mir am Ende doch sehr leichtgläubig bzw. sogar sorglos. Mehr sei dazu einfach nicht gesagt.

Liane hat einfach viel zu viel Glück. Ja, verdammt es ist ein Jugendbuch. Aber auch Jugendliche können was ab und das war damals einfach kein Zuckerschlecken. Es muss nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen sein! Und Waltraut Lewin macht hier genau das: Es wird immer alle gut, alle Probleme sind eher Schrecksekunden, als richtige Probleme. So viel Glück hat ein einzelner Mensch einfach nicht!!
Vom Schreibstil ist „Nenn mich nicht bei meinem Namen“ wirklich gut, die Charaktere sind vielfältig, wenn auch teilweise eindimensional. Von den Wenigsten wird die Motivation hinterfragt. Aber trotzdem gut geschrieben.

Fazit

Ein gutgemeintes und gut geschriebenes Buch über ein interessantes Thema. Aber leider ein bisschen zu viel „Alles wird gut“-Mentalität.


0

[Rezension] Body Work

Informationen zum Buch

Quelle: Titan Comics

Body Work


Zeichner: Lee Sullivan, Luis Guerrero (Farbe)
Taschenbuch
128 Seiten
ca. 10€
ISBN 978 178 276 187 7
Website des Verlags

Erster Eindruck:

Zu einem „Flüsse von London“-Buch gehört irgendwie eine Karte auf dem Cover. Auf diesem hier ist das wirklich toll gemacht.

Inhalt:

Peter hat mal wieder einen Fall. Diesmal gibt es da ein gewisses Problem mit einem verhexten Auto, das sich selbstständig macht. Und Menschen umbringt. Da muss natürlich das Folly ran.

2

7 Dinge, die ich an Women In Science von Rachel Ignotofsky klasse finde

1. Es sieht klasse aus. 

Richtig klasse. Bunte Zeichnungen auf grauen Grund. Im ganzen Buch. Und vorne ist es sogar silbern.

2. Es geht über Marie Curie und Lise Meitner hinaus. 

Ja, es gab und gibt auch noch andere Frauen in MINT-Fächern. Wirklich. Sogar richtig coole Frauen. Wie Ada Lovelace oder Jane Cooke Wright oder Hedy Lamarr oder….


3. Ist nicht staubtrocken. 

Die Frau, die Regalbretter in Kühlschränken erfunden hat? Natürlich dabei. Und das sie ihr neues Küchendesign mit einem Kuchen ausprobiert hat? Wir natürlich auch erwähnt!


4. Versinkt nicht in Fachwörtern. 

Und die wenigen, um die man nicht herumkommt werden im Anhang erklärt. Tolle Zeichnungen inklusive.

5. Enthält jede Menge unnützes Wissen. 

Und jede Menge nützliches Wissen. Aber unnützes Wissen macht doch viel mehr Spaß, oder?

6. Alles dabei und alles unglaublich interessant

Eine ganze Doppelseite mit Zeichnungen von Laborgeräten und ihren Bezeichungen? Oder eine Seite mit Statistiken? Oder eine mit einer Zeitleiste? Einfach hereinschauen!

7. Hatte ich erwähnt, wie toll das Buch aussieht? 

Fotos können ihm keine Gerechtigkeit erweisen, man muss es einfach live gesehen haben.

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