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[Rattenfänger zu Gast] Christine Blum - Übersetzerin


Zu einem Buch gehören viele Menschen. Nicht nur der Autor. Und etwas das grade bei Büchern aus dem Ausland sehr wichtig ist, ist der Übersetzer. Ich durfte (danke Vermittlung vom dtv Verlag! Danke nochmal dafür!) Christine Blum einige Fragen stellen. 
Frau Blum hat (ab dem zweiten Band) eine meiner absoluten Lieblingsbuchreihen übersetzt: Die Flüsse von London. Der neue Band dieser Reihe erscheint im Mai auf Deutsch (und ich hoffe ich habe Frau Blum nicht allzu sehr bei der Arbeit gestört). 

Aber jetzt geht es los:
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[Rattenfänger zu Gast] Kein eBook ohne ePub!



Quelle: Bernd Schmitt/epub3.de

Kennt noch jemand Betamax? Klar, auf den Flohmärkten und bei eBay! Das von Sony in den Siebzigern entwickelte Videosystem wurde nämlich 2002 wieder eingestampft, nach immerhin über 20 Jahren Präsenz auf dem Markt. Soweit Opas Geschichten aus dem Formatkrieg... und jetzt machen wir einen Sprung in die Gegenwart. 2015 boomen die eBooks, und was damals Sony war, ist heute Amazon. Der King, der Boss, der Babo. Da geben die Autorinnen und Autoren fix das eBook-Manuskript als Doc oder Mobi-Datei ab, und die Sache hat sich erstmal. Was aber nun mit deinem Buch, wenn sich der Wind dreht, und der Kindle das Schicksal des Betamax-Rekorders teilt? Dann ist's Essig mit dem schönen Schmöker. Und darum, Kinners, gebet Obacht auf das Schätzchen, an dem ihr so lange schriebet! Denkt an eure Kinder und Kindeskinder.

ePub muss dabei sein


Bernd Schmitt
Verwendet zumindest parallel ein firmenunabhängiges eBook-Format. Und zwar das amtliche, das gute, das ePub. Damit bleibt euer eBook für die Nachwelt erhalten, lesbar bis ins Jahr 2115, falls nicht der 3. Weltkrieg dazwischen kommt. Wie das genau geht (mit dem Formatieren, nicht dem Weltkrieg) steht auf www.epub3.de. Und wenn ihr irgendwo hängen bleibt, hilft der ePub-Guru Bernd Schmitt weiter, der auch diesen Gastartikel für das Büchernest geschrieben hat.
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Der wilde Peter von Hameln


Am 26. Mai 1828 taumelt der sechzehnjährige Kaspar Hauser über den Nürnberger Unschlittplatz. Zwei Schustergesellen wollen ihm nach Hause helfen. Er kann ihnen jedoch nicht sagen, wo er wohnt, sprach immer nur einen Satz: "Ä sechtene Reiter möcht i wähn, wie mei Vottä g'wähn is" – ein solcher Reiter möchte ich werden, wie mein Vater es war. Das Phänomen Kaspar Hauser hat nicht nur Wissenschaftler und Kriminalisten, sondern auch Schriftsteller und Dichter, Filmemacher und Künstler bis in die heutige Zeit fasziniert.
Der wilde Peter,
Ausschnitt aus
Caulfields "Portraits of Remarkable Persons"
Kinder wie wie Kaspar Hauser werden im volkssprachlichen Sinne „Wolfskinder“ genannt. Zu Einem, auf den die Bezeichnung insbesondere zutrifft, habe ich ein Buch geschrieben;

Kennt Ihr den wilden Peter von Hameln?
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Hilfe, ich liebe einen Vampir/Werwolf/Fee!

Fünf gute Gründe, 

warum unsere Heldinnen in Urban, Contemporary und Romantic Fantasy übernatürlichen Wesen einfach nicht widerstehen können.



Im Vergleich zu High oder Epic Fantasy haben die hier genannten Genres gemein, dass magische oder übernatürliche Wesen nicht (nur) eine Fantasywelt, sondern auch unsere moderne Welt bevölkern und meistens unsicher machen. Der schottische Autor Alan Campbell beschreibt den Unterschied so:
 "If high fantasy asked you to embark upon a quest to find a magic stone, then urban fantasy would be waiting in the shadows, ready to mug you when you got back."
Oft sind unsere Heldinnen ganz normale Mädchen und Frauen, mit denen wir uns als Leserinnen identifizieren können, wie in der Twilight-Saga. Manchmal haben sie ein besonderes, meist angeborenes "Talent" – zum Beispiel haben sie die Fähigkeit Feen zu sehen wie in der Fever-Serie von Karen Moning. Oder sie sind gar selber übernatürliche Wesen, dann aber seltene oder Außenseiter (siehe die Mercy-Thompson-Reihe von Patricia Briggs) oder in beiden Welten zu Hause (vielleicht sind sie "Mischlinge" wie in Julie Kagawas "Plötzlich Fee").

Unweigerlich verlieben sich diese Heldinnen in ein übernatürliches Wesen – und wir Leserinnen meistens auch. Was ist bloß so faszinierend an denen? Hier sind fünf gute Gründe, warum wir Vampiren, Werwölfen und Feen einfach nicht widerstehen können:

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