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Deutscher Buchpreis 2016 - Die Longlist-Leseproben

Huhu,

dieses Wochenende habe ich mich mal an den deutschen Buchpreis rangewagt. Angeblich ja die besten deutschsprachigen Bücher 2016. Allerdings nur in Form der Leseproben. 20 Bücher in einem Wochenende wäre ja doch sehr sportlich. Ich poste hier mit Absicht keine Inhaltsangaben sondern nur meinen Eindruck, so vollkommen unprofessionell halt ;)
Danke übrigens an NetGalley und das Börsenblatt, die es mir möglich gemacht haben die Leseproben zu lesen, obwohl es das Büchlein mit den Leseproben hier auf der Insel nicht gibt.

Dieser Beitrag ist sehr lang. Mehr als 900 Wörter habe ich über meine ersten Eindrücke geschrieben. Erst wollte ich euch hier nur die Highlights präsentieren, aber irgendwie kam mir das blöd vor. Also kommt hier der Mammut-Beitrag. Viel Spaß!

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[Rezension] Die Unglückseligen

Moin! Diese Woche gibt es mal ein etwas anderes Buch, es handelt sich hierbei um ein Rezensionsexemplar, dass ich über das wunderbare Bloggerportal von RandomHouse bekommen habe. Danke lieber Knaus Verlag :) Das Thema finde ich sehr interessant, wie Thea Dorn es umsetzt und worum es geht, erfährst du, wenn du JETZT weiterliest.

Informationen zum Buch

Quelle: Knaus Verlag

Die Unglückseligen

Thea Dorn

Hardcover
Seitenzahl
24,99 [D], 25,70 [A]
ISBN: 978-3-8135-0598-6
Verlagswebsite




Erster Eindruck:

 Dieses Cover war der Grund, warum ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ist es nicht wunderbar verrückt und toll?

Inhalt: 

Johannas Ziel ist es Menschen unsterblich zu machen. Also für den Moment versucht sie erst einmal das Leben von Mäusen signifikant zu verlängern.
John hat das Ziel „Unsterblichkeit“ bereits erreicht. Aber glücklich ist er deswegen nicht.
Als Johanna davon erfährt setzt sie alles dran um zu erfahren, wie es möglich ist Unsterblichkeit zu erlangen. Und der Teufel schaut zu…

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Rezension: Le Voyage d'Hector

So, endlich habe ich mir die Zeit genommen diese Rezension für den Blog etwas aufzuarbeiten. Mein Ziel ist es ja trotz meinem unglaublich vollem Uniplan dieses Semester wieder mehr zu bloggen. Mal sehen was draus wird ^^ Noch bin ich motiviert...

Erster Eindruck:

Reclam. Rechteckig, praktisch, rot. Oder so. Viel kann man zum äußeren Eindruck jetzt wirklich nicht sagen.
via reclam.de

Inhalt:

Hector ist Psychiater und obwohl seine Patienten alles haben was sie sich nur wünschen könnten sind sie unglücklich. Deshalb macht er sich auf um herauszufinden was eigentlich Glück ist.

Meine Meinung:

Ein Buch über das Glück bzw. über die Suche danach. Mit einer Hauptfigur, die die Welt ein bisschen so sieht wie ein Kind. Sehr charmant am Anfang aber irgendwann nervt Hectors Blauäugigkeit auch. Er weiß nicht, dass man in den USA für Kleinigkeiten verklagt werden kann?! In welcher Welt lebt er denn? Und die Gefahren für ihn als Weißen in Afrika scheinen ihm auch nicht bekannt zu sein. Andererseits sind die „Lecons“, die Lektionen, wirklich sehr interessant und lehrreich. Und besser als ein Ratgeber oder irgend so ein Esoterikkrams liest es sich auf jeden Fall. Nur die eigentliche Geschichte scheint es einzig und allein zu geben damit Hector alle seine Lektionen aufschreiben kann. Er lernt scheinbar aus allem etwas. Manchmal nervt es etwas, dass er geistig immer am schreiben ist. Schließlich gibt es in einem guten Buch auch mal Momente ohne größeren Sinn nur um Atmosphäre zu schaffen. Von mir gibt es daher 3 Sterne. Die Reclam-Ausgabe war nämlich wie immer wirklich gut, was einiges wettmacht.


François Lelord
Le Voyage d'Hector ou la recherche du bonheur
Taschenbuch
228 Seiten
5,60€[D] 5,80[A]
ISBN: 978-3-15-019721-9
Verlagswebsite

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Rezension: Der Tänzer


Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das mich wirklich begeistert hat. Ich habe es mir relativ spontan aus der Bücherei ausgeliehen und habe eigentlich nicht viel erwartet, aber lest selbst worum es geht.



Quelle: rororo

Inhalt:

1944, im russischen Ufa tanzt ein siebenjähriger tatarischer Junge für verletze Soldaten. Keinem der Soldaten ist bewusst, dass dieser Junge eines Tages einer der bekanntesten Tänzer der Welt werden wird.

Denn dieser Junge ist Rudolf Nurejew, auch wenn er noch von allen Rudik genannt wird.  Nicht einmal 20 Jahre später wird er auf einer Tournee des Kirov-Ballets fliehen und erst 1987 zurückkehren, für wenige Stunden um seine sterbende Mutter zu besuchen.



Meine Meinung:

Dieses Buch ist… anders. Es ist weniger eine Biographie oder ein Roman als ein Stück Literatur. Der Autor, Colum McCann, hat für seine Bücher schon viele Literaturpreise gewonnen und scheint nicht viel davon zu halten Bücher allgemein zugänglich zu machen. Das Buch wird teilweise in Form von Tagebucheinträgen, teilweise aus der Perspektive von nahestehenden Personen (Nurejews Tanzlehrerin, seine Schwester, sein Hausmädchen, diverse Freunde…) erzählt. Leicht zu lesen ist es eher nicht, da nicht immer gleich klar wird, wer grade erzählt. Aber es fängt das Lebensgefühl wunderbar ein. Erst die ewige Monotonie, das ewige Umgucken in der Sowjetunion, aber auch die Freude, die der junge Rudik beim Tanzen empfindet und wie es ihm seine Sorgen zu nehmen scheint. Und dann das ausschweifende, immer aus dem Ruder zu laufende, aber doch irgendwie scheinbar normale Leben im Westen.  Die Personen, auf die Rudik trifft und die von ihm erzählen, könnten vielfältiger nicht sein und doch scheint alles immer irgendwie gleich zu sein.

Fazit:


„Der Tänzer“ ist ein fantastisches Buch und eines das trotz seiner Hauptperson nicht nur vom Ballet handelt. Oder vielleicht auch wegen seiner Hauptperson. Denn der Tanz und vor allem das Ballet gehören zu Rudik und sind kein Thema über das man redet. Sie sind einfach immer präsent.
Empfehlen ist dieses Buch definitiv nur für Erwachsene. Ballet-versessene Kinder können die Komplexität nicht verstehen. Für sie wäre dieses Buch nur verwirrend. Aber jedem andern kann man es empfehlen. Colum McCann ist ein literarisches Genie. Allerdings sollte er in homöopathischen Dosen genossen werden. Ich war nämlich auch irgendwie froh nach „Der Tänzer“ etwas leichteres zu lesen. Deswegen gibt es trotz meiner Begeisterung nur ****.

Colum McCann

„Der Tänzer“

480 Seiten, 9,99€

ISBN 978-3-499-23827-7

rororo

Erscheinungsjahr: 2004

Verlags-Website

Website des Autors Colum McCann




PSIch habe "Der Tänzer" im englischen Original gelesen und nicht in der deutschen Übersetzung. Jedem der halbwegs Englisch kann würde ich das empfehlen. Auch wenn die Ausdrucksweise manchmal etwas derbe ist ;)
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