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Vermählung - Rezension

[Rezension] Das Weihnachtswunder von Old Nichol

Informationen zum Buch

Quelle: Rütten & Loening

Das Weihnachtswunder von Old Nichol



Hardcover
240Seiten
12 €
ISBN 978-3-352-00889-4
Website des Verlags

-Rezensionsexemplar-

Erster Eindruck:

Cover-Klick. Also nicht wirklich Cover-Kauf, weil ich dieses Buch ja netterweise von NetGalley habe, aber da habe ich es wegen dem Cover angeklickt. Es wirkt so schön winterlich.

Inhalt:

Anna und Benjamin haben nicht die besten Vorrausetzungen für ein schönes Weihnachtsfest: Aus ihrer Heimat Irland sind sie vor einer Hungersnot ins Londoner East End zu ihrer Tante geflohen. Doch die ist nun tot und Anna und Benjamin dem ruchlosen Apotheker Mr. Fox schutzlos ausgeliefert. Ein Unglück reiht sich an das Nächste und vom „Glück der Iren“ ist nicht viel zu spüren.


Meine Meinung:

Wie niedlich! Ja, ich glaube „süß“ ist eine gute Beschreibung für „Das Weihnachtswunder von Old Nichol“. Der Klappentext verspricht das London von Oliver Twist und das bekommt man als Leser auch. Mit ein bisschen Feenstaub inklusive. Also die gute Art von Feenstaub, die die das Leben etwas magischer macht.

Die Figuren in „Das Weihnachtswunder von Old Nichol“ sind überraschend gut ausgearbeitet. Dass Anna manchmal ins Irisch-Gälische fällt irritiert am Anfang etwas, aber auch daran gewöhnt man sich. Und authentisch ist es ja. Nur ein bisschen Stereotypen sind die beiden ja schon. Mussten sie zum Beispiel ausgerechnet rote Haare haben? Beide? Immerhin heißen sie nicht Patrick und Mary.
Und dann ist da ja noch „Welchiger“, wobei ich über ihn nicht allzu viel verraten möchte. Aber er ist cool drauf, das kann ich versprechen! Außerdem war es meiner Meinung nach eine sehr gute Idee ausgerechnet jemanden wie ihn zu einem treibenden Element der Handlung zu machen. (Das klingt jetzt alles sehr mysteriös, oder? Aber ich möchte nicht zu viel verraten, egal wie sehr ich „Nämlichen“ mag…)
Weiterer Pluspunkt: Keine Liebesgeschichte! Man kann Weihnachten nämlich auch feiern ohne das die ganze Welt sich verlieben muss. Stattdessen beschwört Raymond A. Scofield eine andere Art Weihnachtszauber herauf.

Ein großer Minuspunkt: Leider ist „Das Weihnachtswunder von Old Nichol“ ein Buch in dem schon sehr früh klar wird, dass es ein Happy End geben wird. Und zwar eines in dem Jeder das bekommt, was er verdient. Das ist wirklich schade, da so etwas von der Spannung verloren geht. Und auch das Glück wird manchmal etwas überstrapaziert.

Fazit

Oliver Twist mit einer ordentlichen Portion Feenstaub. Ein wunderbares, wenn auch etwas vorhersehbares Weihnachtsbuch.

4 Sterne

Kommentare

  1. Hi!
    Eine tolle Rezension. Ich habe das Buch auch auf meiner Wunschliste.
    Lg Sonja

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    1. Hallo Sonja,

      es ist auf jeden Fall ein Wohlfühlbuch :)

      LG
      Lena

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  2. Hey!
    Eine sehr schöne Rezension hast du da geschrieben! Das Buch hört sich wirklich gut an. Das man früh weiß, dass es ein Happy End gibt, stört mich eigentlich nicht. Das gibt es ja in 90% aller Bücher, würde ich mal sagen.
    LG und einen schönen 4. Advent
    Yvonne

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    1. Hallo Yvonne,

      mich stört sowas immer sehr. Allerdings lese ich auch nicht so oft Bücher, bei denen ein Happy End selbstverständlich ist. Oft haben meine Lieblingsbücher zwar ein gutes Ende aber ein mit einem großen ABER :)

      Liebe Grüße,
      Lena

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