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Vermählung - Rezension

[Leseratten zu Gast] Rebecca von Goldblatt



Hallo!

Es ist wieder so weit, ich habe mir eine Leseratte eingeladen! Diesmal stellt sich Rebecca von Goldblatt meinen Fragen.

Als Blog ist Goldblatt zwar noch nicht ganz so alt, aber Rebecca bin ich schon auf ihrem vorherigen Blog Bookaloo gefolgt. Sie hat übrigens einen wirklich tollen Beitrag darüber geschrieben, warum sie sich entschieden hat nochmal "neu" anzufangen, unter anderem Namen und mit etwas anderem Fokus: "Alles auf Anfang..."


Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat? 
Auf einen bestimmten Moment oder ein bestimmtes Buch kann ich das nicht mehr zurückverfolgen. Es hat sich irgendwie schon früh entwickelt. Wie genau, weiß ich aber nicht. Woran ich aber immer wieder als „Schlüsselmomente“ zurückdenke, ist, als meine Mutter mir oft abends ein Buch vorgelesen hat, was gleichzeitig so ein Wimmelbild/Bilderbuch-Charakter hatte. Dass ich dieses Buch auch allein immer wieder durchgeblättert habe. Leider weiß ich nicht mehr wie es heißt. Ich erinnere mich auch gerne an den Moment als ich mir in der Stadtbibliothek einen Ausweis habe machen lassen und danach regelmäßig mit zehn Büchern oder mehr nach Hause gegangen bin. Der Stoffbeutel war immer randvoll.


Was war dein erstes (Lieblings-)buch? 
Quelle: Rebecca privat
Wahrscheinlich das Buch, was ich in der vorherigen Frage schon erwähnt habe. Allerdings erinnere ich mich echt null an den Titel. Das erste Buch woran ich mich aktiv erinnere, dass es wirklich meins war (ich musste mir die Bücher zuhause oft mit meiner Schwester teilen), war ein Gänsehaut-Roman. Und die hab ich tatsächlich eine Weile sogar gesammelt.


Was ist dir in Büchern besonders wichtig? 
Stimmigkeit. Atmosphäre. Wenn die Geschichte rund ist, keine dummen Flüchtigkeitsfehler im Plot passieren bin ich schon sehr zufrieden. Wenn das Buch in sich aber eine besondere Atmosphäre schafft, verzeihe ich auch solche Fehler. Eins von beidem muss also immer da sein.


Und was nervt dich am meisten? 
Standardsätze und Floskeln. Wie z. B. das gängige Modell von dem heißen jungen Kerl, dem immer die Schmalzlocke in die Augen fällt. Was soll das?! Was ist aus dem guten alten Kurzhaarschnitt geworden?

Daneben nervt mich Vorhersehbarkeit und Ähnlichkeit sehr. Wenn ich nach dem ersten Drittel das Gefühl habe, diese Geschichte schon zu kennen oder zu wissen, wie das alles ausgehen wird, weil sich der/die Autor/in Klischees und 08/15-Plotelementen bedient, find ich das fürchterlich.


Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl? 
Mein momentanes Lieblingsbuch... Das ist schwierig, weil es zwei sind.

Zum einen ist da „Jane & Miss Tennyson“ von Emma Mills. Und dann ist da noch „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag. Beides sehr junge Bücher, die ich relativ zeitnah gelesen habe. Und beide haben mich auf ihre eigene Art abgeholt.

Das Buch von Emma Mills war nicht mega originell, aber der Schreibstil, der Humor in dem Buch war super! Und entgegen dem üblichen Vorgehen beim Jugendbuch, war die Liebesgeschichte nur ein feiner kleiner Charakterzug der Geschichte. Sehr erfrischend.
Bei Anne Freytags Buch habe ich emotional einfach alles gelassen. Ich habe selten so sehr bei einem Buch geschluchzt und zwischen einem so hohen Taschentuchberg gesessen.


Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus? 
Die perfekte Leseumgebung ist abgeschieden. Kein Straßenlärm, keine Personen, die irgendwas von einem wollen. Dazu natürlich ein warmes, flauschiges Plätzchen, wo ich sowohl liegen und sitzen kann, mit einem Haufen Kuscheldecken und Kissen. Viel braucht es wirklich nicht. Nur Ruhe und Geborgenheit.


Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran? 
Ich hab damals damit angefangen, weil ich leider im privaten Umfeld echt niemanden habe, mit dem ich über meinen Lesegeschmack reden konnte. Die einzigen zwei oder drei Personen, die ich kenne, die annähernd so gerne lesen wie ich, lesen komplett andere Bücher. Und damals wollte ich einfach mal wieder bloggen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich gerade die Reihe zu Cassia & Ky von Ally Condie ausgelesen, war in einem Lesefieber und konnte mich mit nicht darüber auslassen. Da entstand die Idee, den Wunsch wieder zu Bloggen, mit der Sehnsucht über Bücher zu sprechen, zu kombinieren.

Und es gibt viele Punkte die Spaß machen. Zum einen macht es Spaß über neue und andere Bücher zu stolpern, die einem so vielleicht nie im Buchladen aufgefallen wären. Ich mag es in den Verlagsvorschauen zu stöbern! Oder man bekommt durch das netzwerken mit anderen Bloggern so viel tolles Feedback, aber auch neue Ideen und Denkanstöße. Unabhängig von Büchern. Meine Interessen haben sich auch enorm weiterentwickelt. Designentwicklung, HTML-Programmierung oder Fotografie zum Beispiel. Fand ich immer interessant und fancy, hab es aber nicht aktiv betrieben. Das hat sich durchs bloggen geändert. Ich finde das Bloggen ist so eine schöne kreative Art sich auszudrücken, sich weiterzuentwickeln und sich mit anderen auszutauschen.


Tee oder Kaffee? 
Kakao

Süßes oder Salziges?
Erst süß. Dann salzig. Und dann wieder süß.

Sommer oder Winter?
Winter ♥


Ich muss Rebecca voll und ganz zustimmen: Bloggen ist eine wunderbare Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und sich auszudrücken.

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