[Ebook-Blogtour] Kobo und Sony E-Reader

7. Mai 2015



Seit einem guten ¾ Jahr bin ich stolze Besitzerin eines Kobo Aura und liebe das Teil immer noch. Zwar ziehe ich ein „richtiges“ Buch dem E-Reader jederzeit vor, aber er ist einfach praktisch fürs Reisen.
Aber nun zum eigentlichen Thema.  Kobo und Sony E-Reader. Kata von  wird euch Samstag noch etwas über Tolino und Kindle erzählen, aber ich kümmere mich jetzt erst einmal um die „Außenseiter“.



Sony

Am 1.8. 2014 berichtete lesen.net das Sony die Produktion seiner E-Reader aufgibt. Das Problem war vor allem, das Kindle, Tolino und Kobo bessere Geräte für weniger Geld anboten. Der letzte Sony-Reader hat z.B. keine Bildschirmbeleuchtung. Etwas das mittlerweile eigentlich Standard ist.
Sony PRS T3
Quelle: ALLESebook.de
Viel mehr möchte ich auch gar nicht darauf eingehen. Für viele Leute war Sony eine echte Alternative zu Kindle und Tolino, weil die E-Reader nicht an einen großen Händler gebunden waren. Außerdem konnten die Reader MP3- und AAC-Dateien abspielen, ungewöhnlich für einen E-Reader. Da allerdings nur noch das Lager abverkauft wird ist sind die Reader meiner Meinung nach nicht weiter interessant.

Kobo

International ist Kobo nach amazon das Unternehmen, das die meisten E-Reader verkauft. In Frankreich sind sogar 50% der verkauften E-Reader von Kobo! Nicht schlecht, oder? Gerade dafür, dass wir in Deutschland uns meistens nur die Frage „Tolino oder Kindle?“ stellen.
Gegründet vom kanadischen Buchhändler Indigo hieß das Unternehmen ursprünglich Shortcovers und bot Cloud-Reading Dienstleistungen an. Mit dem Namenswechsel kamen dann die E-Reader.

Schauen wir uns die momentan erhältlichen Reader mal genauer an:
Erst einmal die Gemeinsamkeiten. Alle Kobo E-Reader können folgende Formate lesen: EPUB, PDF MOBI.JPEG, GIF, PNG und TIFF,TXT, HTML, XHTML, RTF.CBZ und CBR.
Besonders wichtig dabei: EPUB und MOBI. Das heißt es können teilweise auch Amazon-Ebooks gelesen werden. Einige haben allerdings das Format AZW (z.B. die Kopiergeschützten), diese kann man mit einem Kobo nicht lesen.  Dadurch ist man recht frei in seiner Händlerauswahl und nicht unbedingt an den Kobo-Shop gebunden.
Außerdem haben alle E-Reader WLan und verfügen über einen Webbrowser und Wörterbücher in diversen Sprachen.
Kobo Reader Übersicht
Quelle: kobo.de

Kobo Mini:  Der Kleinste unter den E-Readern. Gerade mal ein 5 Zoll Display und wiegt auch nur 134g. Die Akkulaufzeit ohne WLan ist ein Monat. Eine Beleuchtung hat der Mini allerdings nicht.
Kobo Touch: Ebenfalls ohne Beleuchtung, dafür allerdings mit mehr Akkulaufzeit als der Mini und einem 6 Zoll Display. Vom Gewicht (185g) und den Maßen (114 x 165 x 10 mm) her ähnlich groß wie der Glo.
Kobo Glo:  Wichtigster Unterschied zum Touch: Beleuchtung! Und eine wesentlich bessere Bildschirmauflösung.
Kobo Aura: Für den Aura hat Kobo eine neue Displaytechnologie eingesetzt, das Display soll nun weniger blenden, es ist auch etwas größer als beim Glo. Statt wie bisher 2 GB Speicherplatz gibt es jetzt 4 GB internen Speicher, der vergrößert werden kann. Die  Akkulaufzeit beträgt 2 Monate. Und leicht ist er auch: Nur 174g wiegt der normale Aura.
Kobo Aura HD und Kobo Aura H2O: Eine hochauflösende Variante des Aura. Sie ist etwas größer und schwerer (240g) und die Akkulaufzeit ist ein wenig schlechter („bis zu 2 Monaten“ statt „über 2 Monate“). Der H2O ist noch dazu wasserfest, wenn alle Anschlüsse verschlossen sind.

Von allen Kobo-Readern kann man auch bei „Reading Life“ mitmachen d.h. man bekommt je nach gelesen Bücher verschiedene Awards, kann auf seine Lesestatistik zugreifen oder gelesenes direkt auf Facebook teilen vom Reader aus.  Einige über Kobo gekaufte Ebooks haben auch Anmerkungen zum Text. Wenn man z.B. auf den Namen eines Protagonisten geht kommen genauere Informationen und eine Art Steckbrief. Ich selbst habe aber noch kein Ebook mit diesem Feature gelesen, auch weil ich selten über Kobo kaufe.

Welchen E-Reader benutzt du? Oder magst du Ebooks grundsätzlich nicht und bleibst lieber beim guten alten Buch? Schreib doch einen Kommentar!

GEWINNSPIEL

Zu gewinnen:   Das E-Book "Hollywood Hills- Crazy, Sexy, Cool" von Kerstin Steiner, oder
alternativ auch ihr anderes Buch.

Was du dafür tun musst? Einfach das Gewinnspielformular ausfüllen. Und dich an die Teilnahmebedingungen halten:
-Teilnahme erst ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten.
-Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
-Die Gewinner erklären sich damit einverstanden, namentlich genannt zu werden. 
-Die Gewinner haben eine Woche Zeit, sich bei mir zu melden, anderenfalls wird neu verlost.
-Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
-Keine Haftung bei Verlust.
-Alle Daten werden nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht. Im Falle eines Gewinns wird die E-Mail-Adresse des Gewinners an die Autorin weitergeleitet, damit diese das E-Book per E-Mail versenden kann.
-Das Gewinnspiel läuft bis zum 14.5. 23.59
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sony_Reader
http://en.wikipedia.org/wiki/Kobo_eReader#Global
https://de.kobo.com/devices?style=onestore&store=DE#ereaders


PS: Kerstin Steiner hat anlässlich der Autorentage im Mai übrigens eine Preisaktion für ihre Hollywood Hills Bücher am laufen. Nähere Infos auf ihrer Facebook-Seite.

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    O.K. ich habe selber einen kleinen Kindle auch ohne Beleuchtung, liebe Lena von diesem Blog.

    Du bist nicht die Einzige, die ohne diesen Standard aufkommt..augenzwickern...

    Und werde von meiner Familie dafür auch aufgezogen, weil jedes Tablet oder Handy das hat, aber egal mir reicht.

    LG..Karin...

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    1. Hallo!

      Mein Kobo Aura hat Beleuchtung. Und ich muss sagen: Es ist unheimlich praktisch. Ursprünglich wollte ich keine Beleuchtung, bei normalen Buch komme ich ja auch ohne aus, aber so fürs Lesen im Zug o.ä. ist es schon schöner. Die Lichtverhältnisse bei der Bahn sind ja nicht immer ideal :)

      LG
      Lena

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    2. Hallo Lena,

      dann habe ich da etwas missverstanden.O.K. Na ja, ich lese nur zu Hause da passt das schon so.

      LG..Karin..

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  2. Hey :)

    Ich besitze genau diesen Sony, den du in deinem Posting vorstellst, liebe Lena. Mir ist die mangelnde Beleuchtung bisher noch nicht sonderlich abgegangen, aber ich glaube, das hängt auch damit zusammen, wo man liest. Tagsüber macht es keinen Unterschied, am Abend zuhause mache ich mir halt Licht an ...

    Lediglich unterwegs am Abend stelle ich es mir unpraktisch vor, aber für Notfälle habe ich mir in der Zwischenzeit ein Lämpchen zum Anklippsen zugelegt (Funzt auch für Notizblöcke und anderes Material, ich hab's getestet :D).

    Liebe Grüße
    Ascari vom Leseratz Blog

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    1. Moin!

      So eine Anklipslampe ist natürlich praktisch ^^
      Mein Problem sind vor allem die bescheidenen Lampen in der Bahn, gerade wenn es draußen bewölkt ist oder sogar schon dunkel. Die reißen nämlich nichts raus :D Da hole ich dann den Reader raus, falls ich nicht eh schon darauf am lesen bin ^^

      Liebe Grüße,
      Lena

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  3. Christine Sonek7. Mai 2015 um 18:53

    Hallo Lena,

    ich besitze seit meinem letzten Geburtstag, vor fast einem Jahr, einen Tolino Vision eins. Ich habe mich lange dagegen gewehrt und hatte lieber ein richtiges Buch in der Hand. Doch die Vorteile haben mich dann doch überzeugt, vor allem der Platzmangel in der Wohnung war ein Grund für meine Aufgabe. Auch finde ich die Tatsache eigentlich super, das er so leicht und klein ist und ich ihn einfach überall in der Handtasche mit hinnehmen kann.

    GLG Christine

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    1. Hallo,

      ja, das leicht und klein sein ist schon ein riesiger Vorteil!

      LG Lena

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