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Der Gesang der Nachtigall

[Bloggeradventskalender] Eine kurze Liste mit weihnachtlichen Buchempfehlungen

Blogger Adventskalender Tintenhain


Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Oder eher schon der Verzweiflung nahe? A
Socke 23 Blogger-Adventskalenderlso was diesen Beitrag zum Adventskalender angeht trifft bei mir eher Letzteres zu. Ich bin dieses Jahr zum vierten Mal beim Bloggeradventskalender dabei, vorher gab es meinen Blog auch noch nicht. In den letzten Jahren habe ich über ziemlich viele verschiedene Themen geschrieben von einem Beitrag über eine ganz besondere Tradition auf meiner Heimatinsel über Philosophierereien und Geschenkideen zu bibliophilen Weihnachtszitaten im letzten Jahr. Aber noch nie ist es mir so schwer gefallen einen Beitrag zu schreiben, wie dieses Jahr. Ich bin einfach so gar nicht in Weihnachtsstimmung. Und das obwohl ich dieses Jahr alles getan habe damit sich diese Weihnachtsstimmung einstellt.

Im Oktober und November habe ich einige andere Buchblogger nach ihren Weihnachtsbuchempfehlungen befragt. Und wo ich gleich dabei war auch noch einige andere Fragen zum Thema Weihnachten gestellt. Und Ende November/Anfang Dezember habe ich mich dann hin gesetzt und aus diesen Antworten einen Adventskalender für meine Facebook-Seite gebastelt. Perfekt um in Weihnachtsstimmung zu kommen, oder? Hat leider nicht so geklappt. Ich möchte euch trotzdem ganz kurz alle Bücher „zeigen“, die in diesem Adventskalender empfohlen wurden. Damit die Liste nicht ganz so überwältigend ist, habe ich das Ganze ein bisschen aufgeteilt.
Übrigens: Man kann diese Liste auch perfekt für eine kleine weihnachtliche Blogrunde benutzen, wo immer ich einen Rezensionslink habe ist dieser unter dem Blognamen verlinkt ansonsten habe ich einfach den gesamten Blog verlinkt. Der Link auf dem Titel geht auf die Verlags- bzw. Autorenseite. Diese sind auch die Quellen für die Cover.

Geschichtensammlungen

Cover Geschichtensammlungen

Lichterloh 
studierenichtdeinleben

My True Love Gave To Me
chochi-in-wonderland.com

Märchen und Geschichten zur Winterzeit
Lady Smartypants

Briefe vom Weihnachtsmann
Pergamentfalter + ich
Ich liebe dieses Buch. Mehr brauche ich dazu auch gar nicht mehr sagen.


Romane

Cover Romane

Wunder einer Winternacht von Marko Leino
Tintenhain + letusreadsomebooks

Das letzte Einhorn von Peter S Beagle
Kapriziös
Ein Beweis dafür, dass ein Weihachtsbuch nicht unbedingt etwas mit Weihnachten zu tun haben muss :)

Schneeengel von Jean Little (Leider habe ich keine aktuelle Ausgabe gefunden, deswegen gibt es weder ein Cover noch einen Verlagslink :()
Buchgewitter

Das Fest von John Grisham
analog 2.0

Mordpol von Marit Bernson
Goldkindchen

Das Weihnachtsgeheimnis von Jostein Gaardner
Nachtigallenfriedhof

Ein Junge Namens Weihnacht von Matt Haig
Jules Leseecke
Um dieses Buch schleiche ich schon soo lange herum! Das Cover sieht einfach klasse aus, findet ihr nicht?

Dash & Lilys Winterwunder von Rachel Cohn
easypeasybooks

Dein Leuchten Jay Asher
Kunterbunte Flaschenpost


Kinderbücher


Weihnachten im Stall von Astrid Lindgren
Schreibtrieb

Weihnachten in Bullerbü von Astrid Lindgren
Chrissis Federecke

Einerseits kann ich mich an keines dieser Bücher bewusst erinnern, andererseits bin ich mir fast schon sicher, dass wir eins davon zu Hause hatten. Ich mein ja nur: Astrid Lindgren! Ihre Bücher und Figuren gehörten zu meiner Kindheit schon irgendwie dazu, genau wie bei Chrissi und Eva-Maria (Schreibtrieb).

Geschichten

Das Geschenk der Weisen von O. Henry
Phantasiénreise + Tanja Karmann
Bei gleich zwei Empfehlungen habe ich beschlossen diese Geschichte nächstes Jahr unbedingt zu lesen!

Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens
angletearz + nordilinchen +talesandmemories
Wer kennt diese Geschichte nicht? Ich kenne mehrere Verfilmungen, aber ich glaube das Original habe ich tatsächlich nie gelesen!

Die Geschichte vom kleinen Englein Plotsch 
Erzähl mal


Ausmalbücher

Mein wundervolles Weihnachtsfest
Alle meine Träume
Vielleicht hätte ich ein Ausmalbuch gebrauchen können dieses Jahr, so zum runterkommen. Die Idee sich so auf Weihnachten einzustimmen finde ich auf jeden Fall klasse.


Welche Bücher würdet ihr empfehlen?
Was habt ihr an Weihnachtsbüchern dieses Jahr gelesen? Bei mir hat es nur zu "Briefe vom Weihnachtsmann" gereicht, wie oben schon erwähnt ein wirklich wunderbares Buch mit unbedingter Leseempfehlung.
Und ganz wichtig: Wie zum Teufel schaffe ich es in Weihnachtsstimmung zu kommen? Einfach hoffen, dass es schon noch was wird, wenn wir heute den Tannenbaum aufstellen?

Morgen geht es auf zur letzten Socke und zwar bei Lovin Books, die Socke mit den Links zu allen bisherigen Beiträgen (und natürlich auch mit dem Link zu morgen) findet ihr bei Tintenhain. Mona hat dieses Jahr wieder alles organisiert, ein großes Dankeschön dafür!

Meine Buch-Enttäuschungen im Jahr 2017



Inspiriert von der Shortlist des Leserpreises von Lovelybooks (noch kann man übrigens abstimmen), möchte ich mal über meine Enttäuschungen des Jahres reden. Ich würde ja auch über die Buchcover und Buchtitel-Kategorien des Leserpreises reden wollen. Aber ich möchte mich nicht mehr so viel aufregen. Ist nicht gut für die Gesundheit und so…

Bücher, die unbedingt verfilmt werden sollten

Filmrolle mit Posttitel-Overlay


Ja, okay. Die meisten Buchverfilmungen sind nicht so pralle, aber es gibt Geschichten, die einfach auch unglaublich gut als bewegtes Bild funktionieren würden. (Und es gibt Geschichten, von denen möchte ich nur deshalb einen Film, damit sich The Dom bei Lost In Adaptation damit auseinander setzen kann/muss xD Die sind hier aber kein Thema)

[Rezension] Der Gesang der Nachtigall

Informationen zum Buch

Quelle: Königskinder/Carlsen

Der Gesang der Nachtigall


Übersetzer: Nadine Püschel
Gebunden
336 Seiten
18,99 €
ISBN 978-3-551-56041-4
Website des Verlags


Erster Eindruck

Ich werde die Königskinder-Bücher alleine schon wegen ihres Aussehens vermissen, wenn es das Imprint ab nächstes Jahr nicht mehr gibt. “Der Gesang der Nachtigall“ hat sowohl auf als auch unter dem Schutzumschlag einen unglaublich tollen Farbverlauf


Inhalt

Seit dem Tod ihres Bruders ist alles anders. Henrys Mutter ist krank. Nur Henry scheint zu sehen, dass alle Behandlungsversuche es nur noch schlimmer machen. Aber natürlich hören Erwachsene nicht auf ein Kind.Bis auf die geheimnisvolle Moth, eine Frau, die im Wald unweit von Hope House – Henrys neuem Zuhause – lebt.


Meine Meinung

Essentiell hat Lucy Strange mit „Der Gesang der Nachtigall“ ein Buch übers Trauern geschrieben. Ein bisschen ist es aber auch ein Buch darüber, ob Erwachsen-werden wirklich etwas Erstrebenswertes ist.
Die Text auf dem Buchumschlag hört sich im ersten Moment danach an, als ob „Der Gesang der Nachtigall“ ein Fantasy-Buch ist, allerdings gibt es hier nicht wirklich Fantasy-Elemente. Wenn man von einigen Träumen von Henry mal absieht, sie ist eben sehr Fantasie-begabt und neigt dazu vor der Realität in die Welt ihrer Bücher zu fliehen.
Henry als Hauptfigur und Erzählerin ist eine ideale Entscheidung. Ein Großteil der Magie dieses Buches besteht daraus, dass man als Leser sich selbst manchmal nicht sicher ist ob sich Henry gewisse Sachen jetzt nur einbildet oder ob sie real sind. Zum Beispiel meint Henry ganz am Anfang Rauch zu riechen, aber wirklich sicher ist sie sich nicht. Als Leser ist man sich ab einem gewissen Punkt selbst unsicher: Wie vertrauenswürdig ist eine 12-Jährige als Erzählerin wirklich? Vermischt sie Fantasie und Wirklichkeit nicht ein bisschen zu sehr?


Besonders gut hat mir gefallen, dass Trauer hier nicht minimiert wird. Sondern eindeutig klar wird, dass jeder damit anders umgeht und dass die Reaktion der Menschen um einen herum die eigene Reaktion prägt. Wären schwangere Frauen 1919 nicht als eher fragil angesehen worden, wäre die Geschichte von Henrys Mutter sicher eine ganz Andere. Mit unserem heutigem Wissen über Depressionen und Trauer sowieso.
Ich hätte gerne mehr erfahren über die Tabletten, die Henrys Mutter bekommt. Meine Vermutung ist, dass es Barbiturate sind. Und da wäre das spontane Absetzen (bei der Behandlungsdauer) eher keine gute Idee. Eine Tatsache, die man vielleicht noch hätte einfließen lassen können: Es ist nicht immer einer gute Idee Tabletten einfach abzusetzen. Grade wenn es um Antidepressiva, Schlaftabletten o.ä. geht.
Und: Die Ärzte sind nicht unbedingt böse. 1919 hieß PTSD noch Shell Shock und Depressionen wurden als eine Art von Wahnsinn angesehen. Niemand hatte eine Ahnung woher psychische Erkrankungen kamen, die Psychotherapie war noch in ihren Kinderschuhen und die Medikamente, die wir heute kennen, teilweise noch nicht einmal vorstellbar. Tatsachen, die man vielleicht im Nachwort hätte erwähnen können. Zwar haben die Ärzte hier sicher auch andere Motive als nur zu helfen, aber sie wussten es eben auch nicht besser. 


Der Art und Weise wie dieses Buch geschrieben ist, erinnert mich ein wenig an die alten Kinderbuchklassiker aus Großbritannien und den USA. Wahrscheinlich ist das Absicht, die Aufmachung der deutschen Ausgabe unterstreicht das Gefühl einen Klassiker zu lesen auf jeden Fall noch. Es werden auch viele dieser Klassiker erwähnt, da Henry ein Bücherwurm ist. Besonders Märchen haben es ihr angetan, definitiv ein Pluspunkt für diesen Charakter!

Fazit

Ein fabelhaftes Buch mit einer grandiosen Hauptfigur. „Der Gesang der Nachtigall“ ist einerseits voll von magischen Momenten und andererseits in der Realität verankert.
5 Sterne


7 literarische Hexen und Zauberer, die nicht aus Harry Potter stammen



Heute ist Halloween! Bevor ich mich auf meinem Sofa verstecke, damit hier keiner auf die Idee kommt zu klingeln (und mir meine Süßigkeiten wegzunehmen…), wollte ich euch noch ein wenig über meine liebsten Hexen und Zauberer aus Büchern erzählen.

Ohne Harry Potter. Das wäre nämlich ein Beitrag für sich. Da gibt es einfach zu viele Figuren, die auf ihre Art und Weise toll sind. Es sind auch so magische sieben Figuren geworden, ganz ohne Harry Potter. Und nur ein Buch ist zwei Mal auf dieser Liste (es ist nun einmal meine Lieblingsbuchreihe).

Die Rezensionen zu diesen Büchern sind übrigens alle eher…weniger vorhanden? Also mit zwei Ausnahmen. Da sieht man mal wieder welchen kleinen Prozentsatz an gelesenen Büchern ich hier wirklich rezensiere auf dem Blog.

Merlyn

(Der König auf Camelot)
Merlyn lebt rückwärts durch die Zeit. Nein, er altert nicht rückwärts. Er altert ganz normal, aber als er geboren wurde war es vom Standpunkt des Buches aus eben schon die Zukunft. Das ist verwirrend aber irgendwie auch logisch. Eine Aussage, die das gesamte Buch aus dem diese Figur stammt sehr gut beschreibt.
Merlyn ist hier ein Lehrer und ein verdammt guter noch dazu. Deswegen mag ich ihn als Figur auch so sehr. Er ist einfach nicht der typische Zauberer obwohl er so aussieht (Er hat einen spitzen Hut! Und einen Zauberstab! Und eine Eule!), aber seine magischen Kräfte verwendet er meistens nur um dem zukünftigem König Arthur etwas beizubringen.


Mildred Hubble 

(Eine lausige Hexe)
Zugegeben: Die Bücher habe ich nie gelesen. Aber die Fernsehserie habe ich geliebt. Mildred ist quasi so ein bisschen wie Harry Potter, nur das bei ihr immer alles schief geht. Und sie ist auf einer reinen Mädchenschule. Aber eine fiese Zaubertranklehrerin hat sie auch (und ich behaupte immer noch, dass die ein Vorbild für JK Rowlings Snape war…)
Wieso genau Mildred eine Hexe ist, habe ich nie so ganz verstanden. Sie scheint wenig Ahnung zu haben von der ganzen Hexenwelt, aber wenn sie mal was richtig macht beim hexen dann ist sie wirklich gut!

Tiffany Weh 

(Scheibenwelt)
Eine Hexe, die eigentlich keine Hexe sein wollte. Aber irgendwie halt doch eine ist. Obwohl es natürlich eigentlich ganz unmöglich ist, weil eine Hexe braucht ja Steine und die Kreide ist ja weich und…
Tiffany zeigt es ihnen allen, ob nun der Elfenkönigin oder den wirklich frechen Größten (eine Art Kobold, grundsätzlich nur in Gruppen anzutreffen und immer bereit sich zu schlagen oder zu betrinken). Und am Ende trägt sie sogar ein Mitternachtskleid und sieht damit auch aus wie eine typische Hexe. Sie ist DIE Hexe für die Leute auf der Kreide und selbst die Menschen, die sie haben aufwachsen sehen respektieren sie dafür. Gar nicht so einfach, aber sie lernt sich durchzusetzen. Auch gegen die älteren Hexen.

Thomas Nightingale 

Ein Mann der einen Tiger-Panzer einfach mal so mit einem Feuerball zerlegt und eine ganze Scheune in die Luft fliegen lässt ohne auch nur eine der in ihr befindlichen Personen zu verletzen? Nightingale ist ziemlich cool, auch wenn er die 100 schon überschritten hat. Außerdem ist er very british. Vielleicht der britischste aller Zauberer. In seiner Welt auf jeden Fall, da gibt es nämlich seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr ganz so viel Auswahl xD
Nightingale fällt ein bisschen auch in die Lehrer-Kategorie. Allerdings hat er im Lehrer sein nicht besonders viel Erfahrung und an dem alt und weise arbeitet er noch. An dem scheinbar obligatorischen weißen Bart auch.

Peter Grant 

Ein Mensch, der mir nicht besonders ähnlich ist. Ich würde ihn trotzdem gerne treffen und über die Details dieser ganzen Magie-Sache diskutieren. Er kommt –wie viele der Hexen und Zauberer auf dieser Liste – als Außenseiter in die magische Welt. Mittlerweile ist die Reihe bei Band 6 angekommen, es sind seit dem Beginn etwa zwei oder drei Jahre vergangen und Peter ist immer noch kein richtiger Zauberer. Aber er hinterfragt immer alles und er hinterfragt eben auch wie Magie eigentlich funktioniert. Woher kommt die nötige Energie für einen Feuerball? Und warum muss das alles auf Latein sein? Sehr sympathisch diese Einstellung finde ich! (Sein Lehrer, der oben vorgestellte Thomas Nightingale, findet das eher nervig…)

Prunella Gentleman 

Diese Frau serviert den werten Herren in diesem Buch am Ende ihren Arsch auf dem Silbertablett. Mit Kirsche oben drauf. Und das als farbige (ihre Mutter stammt aus Indien, ihr Vater ist Brite) Frau in einer Welt, die der Jane Austens sehr ähnlich ist. Ich glaube, das ist so ziemlich die Definition von „starke Frauenfigur“. Eine Hexe ist sie auch noch, obwohl in diesem England nur Männer Magie ausüben (und auch nur weiße Männer, den königlichen Magier Zacharias Wyhte mal ausgenommen).

Gandalf 

(Der Hobbit, Der Herr der Ringe)
Also gut. Über den Zaubereraspekt kann man streiten. Wenn man Tolkiens Mythologie folgt sind die Zauberer auf Mittelerde eher so eine Art Halbgott (Sie gehören zu den Maiar, einer unsterblichen Gruppe von Geistwesen), aber er wird Zauberer genannt. Also kommt er auf die Liste. Gandalf ist ähnlich wie Merlyn eher ein Lehrer und weiser Führer, denn jemand der selbst Abenteuer erlebt.


Hmm, wenn ich mir das so durchlese. Es scheint in der Literatur zwei Arten von Zauberern/Hexen zu geben: Die weisen Lehrer und die Neulinge. Oder ist das nur meine Liste?
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