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Vermählung - Rezension

[Rezension] Die Schlange von Essex

Informationen zum Buch

Cover Die Schlange von Essex Sarah Perry
Quelle: Eichborn

Die Schlange von Essex



Übersetzer: Eva Bonné
Gebunden
492 Seiten
24,00 €
ISBN 978-3-8479-0030-6
Website des Verlags

-Rezensionsexemplar-

Inhalt

England 1890er:
Cora träumt davon ein Fossil zu finden und damit berühmt zu werden.
In Essex treibt sich angeblich eine geflügelte Schlange in den Flüssen rum.
Also fährt Cora natürlich nach Essex in der Hoffnung vielleicht ein lebendes Fossil zu finden. Dort trifft sie ausgerechnet auf Will, seines Zeichens Pfarrer. Die beiden sind sich bei so ziemlich keiner Sache einig, aber trotzdem können sie von ihren Diskussionen nicht genug bekommen.

Meine Meinung

Auf die eine oder andere Art ist mir jede der vorkommenden Personen unsympathisch. Dabei reichen die genauen Emotionen von “irgendwie seltsam“ bis “Was für ein Arschloch ist das bitte?“. Trotzdem hat mir „Die Schlange von Essex“ sehr gut gefallen, was irgendwie erstmal wie ein Widerspruch an sich klingt. Aber es ist nun mal so. Die Charaktere wurden übrigens im weiteren Buchverlauf auch nicht sympathischer.
So viel vorweg. „Die Schlange von Essex“ ist anders. Es lässt sich auch nicht wirklich in ein Genre einordnen. Roman trifft es, aber genauer wird schwierig. Da sind diverse Liebesgeschichten, aber auch der Aspekt des historischen Hintergrunds samt damit verbundener Gesellschaftskritik. Irgendwie ist es aber auch ein bisschen Mystery, schließlich geht es auch darum herauszufinden wer oder was die titelgebende Schlange ist. Nun ja, und Cora betreffend könnte man fast schon von Coming of Age sprechen. Auch wenn sie technisch gesehen bereits erwachsen ist und ein Kind hat. Aber sie ist in diesem Buch das erste Mal überhaupt einfach „nur“ Cora und muss auf niemanden Rücksicht nehmen.
Cora ist die Hauptheldin in diesem Buch, denke ich. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte, alle anderen Figuren kommen nur darin vor, weil sie eine Verbindung zu ihr haben. Auch wenn sich die Einzelschicksale dieser Figuren teils von ihr weg entwickeln oder sie kaum konkret mit ihr zu tun haben. Das macht das Buchuniversum sehr lebendig, die unterschiedlichen Erzählperspektiven tun zu dieser Lebendigkeit auch das Ihrige. Im Laufe des Buches erweitert sich dabei die Gruppe an Personen aus deren Perspektive erzählt wird. Immer wieder wird das Buch auch von Briefen oder Tagebucheinträgen unterbrochen.
Die Handlung ist an sich jetzt nichts Besonderes. Keine große Aufgabe, keine große Liebesgeschichte und ein Drache wird auch nicht getötet. Stattdessen geht es, dem Titel zum Trotz, im Wesentlichen um ganz alltägliche Dinge. Wie reagieren Menschen auf etwas scheinbar Nicht-Erklärbares? Und was wenn das eigene Leben plötzlich ganz andere Bahnen nimmt als gedacht? Wo ist die Grenze zwischen Freundschaft und Liebe? 



Fazit 

Ein wunderbares Buch, das sich seine Preise und Nominierungen mehr als nur verdient hat. Unbedingte Leseempfehlung für alle Menschen, die auch mal ein paar hundert Seiten ohne Action überleben!
4 Sterne
4 Sterne
 

Ein Brief an Jean Webster #buchpassion


Liebe Jean Webster,

Sie sind jetzt schon über 100 Jahre tot, aber Judy und Daddy Long Legs verzaubern immer noch jede Menge Leute. Hätten Sie sich das träumen lassen?

"Selkie" - Eine Geschichte von enttäuschten Erwartungen, naiven Frauen und Blödheit

Selkie von Antonia NEumayer hat meine Erwartungen enttäuscht


Kennt ihr diese Geschichten, die so viel versprechen und so wenig halten?

„Selkie“ ist für mich eine dieser Geschichten. Und es tut mir auch sehr leid um die sicher sehr nette Autorin Antonia Neumayer (Jahrgang 1996, also etwa so alt wie meine kleine Schwester o.O), aber: Wieso? Wieso nur musste dieses Buch geschrieben werden? Wieso wurde es veröffentlicht? Und wieso hat sie meinen geliebten Selkies das angetan?

Als ich „Selkie“ vor ein paar Monaten in der Onleihe entdeckt habe, war ich begeistert.  Ein Buch über mein Lieblingsfabelwesen: Her damit! Nun gut, 22 Vormerker gab es schon für die 3 Exemplare. Ich habe mich als Nr. 23 auf die Liste gesetzt und gewartet. Naja, und dann fing das Elend an. Und ab hier fangen auch jede Menge Spoiler an in diesem Artikel. Denn ohne Spoiler geht es halt nicht, also entweder wegklicken (Die Rezension zu „Der Junge aus dem Meer“ ist z.B. spoilerfrei, da geht es auch um Selkies ^^ Sie ist allerdings auch 3 Jahre alt...) oder damit leben.

#dbp17 - Die Longlist-Leseproben


Wie versprochen habe ich mich auch dieses Jahr wieder durch die Longlist-Leseproben gearbeitet.
Welche Longlist, welche Leseproben? Nun, die vom Deutschen Buchpreis natürlich. Der wird jedes Jahr zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse vergeben und zeichnet den deutschsprachigen "Roman des Jahres" aus. Oder das was die Jury dafür hält.

Und meine Meinung? Die ist - wie letztes Jahr auch - mal wieder völlig unqualifiziert und unprofessionell. Ich habe nur die Leseproben gelesen und beschlossen, darauf basierend ein Urteil zu bilden. Ein vorläufiges Urteil auf jeden Fall, denn vielleicht werde ich das eine oder andere Buch auf dieser Liste auch noch richtig lesen. Dazu gibt es dieses Jahr statt Buchcovern GIFs. Denn irgendwie macht alles mehr Spaß mit GIFs.😁

[Rezension] Sieben Nächte

Informationen zum Buch

Quelle: Aufbau Verlag

Sieben Nächte



Gebunden/TB
144 Seiten
16,00€
ISBN 978-3-351-05041-2
Website des Verlags

-Rezensionsexemplar-


Inhalt:

Sieben Todsünden, sieben durchwachte Nächte über einen Zeitraum etwas mehr als einem Jahr. Über jede dieser Nächte sieben Seiten Text. Und über allem steht die Frage: Was ist eigentlich Erwachsenwerden?

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